Nach 40000 km mit einem SAM EV II ist es an der Zeit, einmal genauer die vergangenen zwei Jahre zu beleuchten.
Zunächst sei erwähnt, daß ich die 40000 km nicht mit meinem SAM alleine gefahren bin. Durch die längere Reparatur hatte ich ein halbes Jahr einen Leih-SAM bekommen.
Im Spritmonitor habe ich jedoch jede Fahrt mit einem SAM protokolliert. Dort ist auch zu entnehmen, daß mit meinem SAM knapp 33000 km gefahren wurden.
Die Anfangsprobleme sind weitgehend behoben. Es gibt konstruktive und qualitative Schwächen, die nach wie vor vorhanden sind. Speziell die Windschutzscheibe hat zwei davon. Die Verklebung/Abdichtung ist wohl ein Problem, da auf dem Thermoplast kein dehnbarer Kleber dauerhaft hält. Hier spielt der große Unterschied im Temperaturverhalten bezüglich der Materialausdehnung eine große Rolle.
Die Heizschlangen in der Frontscheibe sind auch ein Kritikpunkt. Es kommt häufig vor, daß der untere Bereich nicht beheizt wird.
Doch im Allgemeinen kann ich sagen, daß seit der letzten Überarbeitung mein SAM hervorragend läuft. Ich freue mich jeden Tag, damit zur Arbeit zu fahren.
Erst recht, wenn ich die Schlangen an den Tankstellen sehe, wenn der Sprit mal wieder um ein paar Cent gefallen ist. Von wegen 5 Minuten tanken und 500 km fahren! Da dauert der Tankvorgang schnell mal über 20 Minuten. Getankt wird dann für maximal 20 Euro, das reicht bei manchem Fahrzeug noch nicht mal für 200 km!
Im Spritmonitor gibt es auch eine schöne Statistik. Für die 40080 km habe ich 4081 kWh Strom in den zwei Jahren verbraucht. Ich habe Kollegen die haben einen Haushaltsstromverbrauch von 5500 kWh bis 6000 kWh. Mein Haushaltsstrombedarf ohne SAM liegt bei unter 3500 kWh. D.h. durch geeignete Sparmaßnahmen könnten meine Kollegen mit einem SAM 20000 km/a kostenlos fahren.
Im Gegenzug würde ein sparsames Auto ca. 8 Euro/100 km Spritkosten verursachen. Bei einer Jahresfahrleistung von 20000 km wären das 1600 Euro/a Spritkosten. Dafür bekommt man über 6000 kWh von seinem Stromversorger. Bei meiner Kreisrechnung könnte man fast annehmen, man bekommt noch Geld fürs elektrische Vergnügen :-)
Info:
Info:
Die Geburt:
www.brandeins.de/archiv/magazin/mach-was-draus/artikel/so-smart.html
Die Macher: www.friends-of-sam.com
Die Produzenten: www.imotive.pl
Der Verkauf: www.gespa-energy.de
Die Diskussion: http://26332.foren.mysnip.de/list.php?15123
Samstag, 27. April 2013
Montag, 8. April 2013
Umbau auf H4 Scheinwerfer
Die Scheinwerfer, die beim SAM verbaut sind, sind für Bilux Leuchtmittel gebaut. Diese haben nur eine Leistung von 45/40 W statt der üblichen 60/55 W bei den H4 Scheinwerfern.
Wenn eine Lampe durchbrennt, bekommt man eine Bilux nicht gerade an jeder Straßenecke. Zudem sind sie noch teurer als H4.
Das waren alles Gründe, die mich dazu bewogen haben, nach einem geeigneten H4-Scheinwerfern Ausschau zu halten.
Wenn man aber nach KFZ-Scheinwerfern sucht, kommt man üblicherweise auf Seiten, bei denen man zunächst das Fahrzeug selektiert, um darauf die zugelassenen und passenden Einsätze angeboten bekommt.
Unseren SAM hat aber keiner im Programm.
Somit müßte man zunächst ein Fahrzeug finden, daß die selben Abmessungen für den Scheinwerfer hat wie der SAM.
Matthias hatte auch vor, seinen SAM umzurüsten. Auf der eCarTec sah er den SAM EV 2.5 mit H4-Klarglasscheinwerfer. Er notierte sich den Hersteller und fragte bei diesem nach.
Dank Matthias haben wir nun einen passenden Ersatz für unseren SAM, der zudem noch sehr preisgünstig ist (inkl. Versand 39,37 € für beide).
Eigentlich dachte ich, die Einsätze würden mechanisch direkt in die alte Halterung passen. Deshalb war mir zunächst nicht klar, weshalb Matthias neue Befestigungsringe aus Kunststoff mit Distanzbolzen angefertigt hatte.
Meine ersten Versuche zeigten mir aber, wo das Problem liegt. Die bisherigen 3 Befestigungspunkte auf dem vorhandenen Metallring paßten nicht exakt für die neuen Scheinwerfer. Somit mußten neue Löcher in den Ring gebohrt werden.
Bei den Metallringen sind die Befestigungslöcher für die Montage an der Karosse doppelt vorhanden. Deshalb kann man sie direkt auf der Alternativposition montieren. Auch die Löcher für die Lampenabdeckung passen in dieser Alternativposition. Auf dem Bild habe ich die beiden Toppositionen für den alten Einsatz und den neuen Einsatz markiert. Die Löcher für die Scheinwerferbefestigung müssen noch gebohrt werden.
Dazu nimmt man den Einsatz und richtet ihn mit der Wasserwaage aus, damit er nachher nicht verdreht montiert werden kann. Es genügt, die oberen Löcher zu markieren. (Scheinwerfer liegt unten auf der Karosse, weshalb er nicht plan aufgelegt werden kann.) Die unteren Löcher markiert man bei ausgebautem Metallring.
Die Einsätze werden mit drei Schrauben inklusive Federn geliefert. Bei direkter Montage auf dem Haltering ist der Scheinwerfer aber zu dicht an der Karosserie. Wenn man dann die braunen Lampenabdeckungen montiert, klafft eine große Lücke zwischen Abdeckung und Scheinwerfer. Das sieht zum einen Bescheiden aus, zum anderen rotzt der gesamte Straßendreck durch die Lücke.
Jetzt war mir klar, warum Matthias die Distanzbolzen brauchte.
Er bot mir an, einen Satz Montageringe von ihm zu bekommen. Danke nochmals an dieser Stelle für das Angebot.
Doch ich bin jemand, der nicht gerne Dinge wegwirft. Deshalb habe ich mir überlegt, wie ich mit den vorhandenen Metallringen die neuen Scheinwerfer befestigen könnte.
Mit längeren Schrauben (M5x40) mit metrischem Gewinde könnte man drei Muttern auf den Metallring schweißen, in die man die Schrauben eindrehen könnte.
Einzig die zu kurzen Federn stellen noch ein Problem dar. Doch ein Blick in meine "Ich-schmeiß-nichts-weg" Schachtel genügte. Ich fand noch genügend alte Pfropfen mit denen man bei billigen Möbeln das Dübelloch zustopfen kann.
Kurz ein Loch mit 5 mm gebohrt und schon waren die Distanzhülsen fertig. Die Federn werden noch mit einer großen Scheibe auf Spannung gehalten. Ein kleines Problem entdeckte ich noch bei der Montage der Lampenabdeckungen. Diese sind sehr eng gebaut. Zur Befestigung der Einsätze habe ich Zylinderkopfschrauben (M5x40) mit Innensechskant verwendet. Diese Schraubenköpfe stoßen jetzt an die Lampenabdeckungen an. Werde deshalb bei nächster Gelegenheit Schrauben mit Linsenkopf kaufen. Passende Standlichter muß ich auch noch besorgen.
Aber das Resultat kann sich echt sehen lassen. Das TÜV-Problem ist auch beseitigt. Es gibt jetzt eine scharfe Hell-/Dunkelgrenze, so daß man die Scheinwerfer leicht einstellen kann. Bei meinem Motorrad-Handbuch stand mal die Faustformel: In 5 m Abstand 5 cm unter Scheinwerfermitte. Paßt!
Es sieht nicht nur besser aus, sondern ist auch heller und streut nicht mehr in alle Richtungen.
Wenn eine Lampe durchbrennt, bekommt man eine Bilux nicht gerade an jeder Straßenecke. Zudem sind sie noch teurer als H4.
Das waren alles Gründe, die mich dazu bewogen haben, nach einem geeigneten H4-Scheinwerfern Ausschau zu halten.
Wenn man aber nach KFZ-Scheinwerfern sucht, kommt man üblicherweise auf Seiten, bei denen man zunächst das Fahrzeug selektiert, um darauf die zugelassenen und passenden Einsätze angeboten bekommt.
Unseren SAM hat aber keiner im Programm.
Somit müßte man zunächst ein Fahrzeug finden, daß die selben Abmessungen für den Scheinwerfer hat wie der SAM.
Matthias hatte auch vor, seinen SAM umzurüsten. Auf der eCarTec sah er den SAM EV 2.5 mit H4-Klarglasscheinwerfer. Er notierte sich den Hersteller und fragte bei diesem nach.
Dank Matthias haben wir nun einen passenden Ersatz für unseren SAM, der zudem noch sehr preisgünstig ist (inkl. Versand 39,37 € für beide).
Eigentlich dachte ich, die Einsätze würden mechanisch direkt in die alte Halterung passen. Deshalb war mir zunächst nicht klar, weshalb Matthias neue Befestigungsringe aus Kunststoff mit Distanzbolzen angefertigt hatte.
Meine ersten Versuche zeigten mir aber, wo das Problem liegt. Die bisherigen 3 Befestigungspunkte auf dem vorhandenen Metallring paßten nicht exakt für die neuen Scheinwerfer. Somit mußten neue Löcher in den Ring gebohrt werden.
Bei den Metallringen sind die Befestigungslöcher für die Montage an der Karosse doppelt vorhanden. Deshalb kann man sie direkt auf der Alternativposition montieren. Auch die Löcher für die Lampenabdeckung passen in dieser Alternativposition. Auf dem Bild habe ich die beiden Toppositionen für den alten Einsatz und den neuen Einsatz markiert. Die Löcher für die Scheinwerferbefestigung müssen noch gebohrt werden.
Dazu nimmt man den Einsatz und richtet ihn mit der Wasserwaage aus, damit er nachher nicht verdreht montiert werden kann. Es genügt, die oberen Löcher zu markieren. (Scheinwerfer liegt unten auf der Karosse, weshalb er nicht plan aufgelegt werden kann.) Die unteren Löcher markiert man bei ausgebautem Metallring.
Die Einsätze werden mit drei Schrauben inklusive Federn geliefert. Bei direkter Montage auf dem Haltering ist der Scheinwerfer aber zu dicht an der Karosserie. Wenn man dann die braunen Lampenabdeckungen montiert, klafft eine große Lücke zwischen Abdeckung und Scheinwerfer. Das sieht zum einen Bescheiden aus, zum anderen rotzt der gesamte Straßendreck durch die Lücke.
Jetzt war mir klar, warum Matthias die Distanzbolzen brauchte.
Er bot mir an, einen Satz Montageringe von ihm zu bekommen. Danke nochmals an dieser Stelle für das Angebot.
Doch ich bin jemand, der nicht gerne Dinge wegwirft. Deshalb habe ich mir überlegt, wie ich mit den vorhandenen Metallringen die neuen Scheinwerfer befestigen könnte.
Mit längeren Schrauben (M5x40) mit metrischem Gewinde könnte man drei Muttern auf den Metallring schweißen, in die man die Schrauben eindrehen könnte.
Einzig die zu kurzen Federn stellen noch ein Problem dar. Doch ein Blick in meine "Ich-schmeiß-nichts-weg" Schachtel genügte. Ich fand noch genügend alte Pfropfen mit denen man bei billigen Möbeln das Dübelloch zustopfen kann.
Kurz ein Loch mit 5 mm gebohrt und schon waren die Distanzhülsen fertig. Die Federn werden noch mit einer großen Scheibe auf Spannung gehalten. Ein kleines Problem entdeckte ich noch bei der Montage der Lampenabdeckungen. Diese sind sehr eng gebaut. Zur Befestigung der Einsätze habe ich Zylinderkopfschrauben (M5x40) mit Innensechskant verwendet. Diese Schraubenköpfe stoßen jetzt an die Lampenabdeckungen an. Werde deshalb bei nächster Gelegenheit Schrauben mit Linsenkopf kaufen. Passende Standlichter muß ich auch noch besorgen.
Aber das Resultat kann sich echt sehen lassen. Das TÜV-Problem ist auch beseitigt. Es gibt jetzt eine scharfe Hell-/Dunkelgrenze, so daß man die Scheinwerfer leicht einstellen kann. Bei meinem Motorrad-Handbuch stand mal die Faustformel: In 5 m Abstand 5 cm unter Scheinwerfermitte. Paßt!
Es sieht nicht nur besser aus, sondern ist auch heller und streut nicht mehr in alle Richtungen.
Sonntag, 17. März 2013
Akkuheizung beim Fahren
Da ich an den Kühlkreislauf vom Akku einen Temperatursensor angebracht habe, kann ich während der Fahrt diese Temperatur beobachten.
Zur Messung muß erwähnt werden, daß sich der Temperatursensor am Kühlerschlauch, der aus dem Akku kommt, befindet.
Er ist mit einem Klebeband an diesem befestigt. D.h. der Fahrtwind kühlt diesen Sensor in gleichem Maße wie der Schlauch ihn erwärmt. Ich müßte für eine genauere Messung eine Dämmung um den Sensor und den Schlauch anbringen.
Die Temperatur wird vor dem Eintritt in den Kühler gemessen.
Wenn der Akku in der Garage geladen wird, zeigt mir dieses Thermometer z.Z. ca. 18°C an. Eigentlich eine angenehme Temperatur für den Akku. (Im Freien bei ca. -5°C wird eine Temperatur von ca. 8-9°C angezeigt)
Schön wäre es, wenn diese Temperatur möglichst lange im Akkupack bleiben würde. Damit die Wärme den Akku nicht verläßt, müßte deshalb die Umwälzpumpe abgeschaltet sein. Ist sie das?
Ich fahre bei einer Außentemperatur von ca. -8°C los. Die Temperatur auf der Anzeige fällt schnell auf unter 5°C. Das läßt vermuten, daß die Pumpe aus ist. Nach 10 km Fahrt auf der Kraftfahrstraße und dem 2. Volllastanstieg mit Höchstgeschwindigkeit sank die Anzeige auf -1,1°C. Tiefer ging es nicht mehr!
Denn jetzt schaltete sich vermutlich die Pumpe ein, und transportierte die Akkuwärme ins Freie.
Innerhalb der nächsten 5 km bei Höchstgeschwindigkeit und wenig Höhenunterschied kletterte die Anzeige auf +4,7°C. Nach insgesamt 18 km fahrt endete die Vollgasfahrt und es ging über in eine Landstraße mit Ortsdurchfahrten. Auf diesen restlichen 26 km schwankte die Anzeige zwischen 3,2°C und 4,2°C.
Zur Messung muß erwähnt werden, daß sich der Temperatursensor am Kühlerschlauch, der aus dem Akku kommt, befindet.
Er ist mit einem Klebeband an diesem befestigt. D.h. der Fahrtwind kühlt diesen Sensor in gleichem Maße wie der Schlauch ihn erwärmt. Ich müßte für eine genauere Messung eine Dämmung um den Sensor und den Schlauch anbringen.
Die Temperatur wird vor dem Eintritt in den Kühler gemessen.
Wenn der Akku in der Garage geladen wird, zeigt mir dieses Thermometer z.Z. ca. 18°C an. Eigentlich eine angenehme Temperatur für den Akku. (Im Freien bei ca. -5°C wird eine Temperatur von ca. 8-9°C angezeigt)
Schön wäre es, wenn diese Temperatur möglichst lange im Akkupack bleiben würde. Damit die Wärme den Akku nicht verläßt, müßte deshalb die Umwälzpumpe abgeschaltet sein. Ist sie das?
Ich fahre bei einer Außentemperatur von ca. -8°C los. Die Temperatur auf der Anzeige fällt schnell auf unter 5°C. Das läßt vermuten, daß die Pumpe aus ist. Nach 10 km Fahrt auf der Kraftfahrstraße und dem 2. Volllastanstieg mit Höchstgeschwindigkeit sank die Anzeige auf -1,1°C. Tiefer ging es nicht mehr!
Denn jetzt schaltete sich vermutlich die Pumpe ein, und transportierte die Akkuwärme ins Freie.
Innerhalb der nächsten 5 km bei Höchstgeschwindigkeit und wenig Höhenunterschied kletterte die Anzeige auf +4,7°C. Nach insgesamt 18 km fahrt endete die Vollgasfahrt und es ging über in eine Landstraße mit Ortsdurchfahrten. Auf diesen restlichen 26 km schwankte die Anzeige zwischen 3,2°C und 4,2°C.
Sonntag, 10. März 2013
Besuch beim TÜV
So schnell kann es gehen. Die ersten zwei Jahre mit dem SAM liegen schon hinter mir. Da es sich beim SAM nicht um ein "richtiges" Auto handelt, findet die erste HU schon nach zwei Jahren statt.
Am Tag zuvor habe ich den SAM nochmals gewaschen, damit er beim Prüfer auch einen guten Eindruck hinterläßt. Das, was man selbst so prüfen kann, habe ich auch noch durchgecheckt. Dazu gehört die komplette Beleuchtung, Scheibenwischer und Feststellbremse. Letzteres muß beim SAM bei jedem Parkvorgang betätigt werden, da er sonst mangels Kolben mit Kompression einfach wegrollen würde.
Gut vorbereitet ging ich am Freitag Nachmittag guter Dinge zum örtlichen TÜV.
Die erste Spannung baute sich an der Kasse auf. Was wird der Spaß kosten? Warum wurden die Einzelposten HU und ASU zusammengelegt? Ein E-Fahrzeug braucht keine ASU. Hat man etwa deshalb die Einzelposten zusammen gelegt, damit ich als E-Fahrer auch den vollen Betrag bezahlen muß?
Die nette Dame an der Kasse mußte für die Klassifizierung aber auch einen Kollegen fragen. "Wie ein Kraftrad" teilte er ihr mit. Die Kosten beliefen sich dann auf 40,20 €. Das geht ja noch. :-)
Dann war Warten angesagt. Es war zwar wenig los, aber dennoch war man froh über einen geschützten Platz auf einer Parkbank, da es doch eine gute Stunde dauerte bis ich dran kam.
Der Prüfer, den ich für meinen SAM hatte war noch jüngeren Alters. Er war auch sehr nett aber auch sehr korrekt!
Bevor die Frage auftaucht, nein, ich mußte nicht auf die Grube fahren. ;-)
Als erstes wurde die Beleuchtung überprüft. Die war auch fast mängelfrei. Bis auf das Abblendlicht. Das streute wohl in alle Richtungen. Und das, obwohl ich im Dezember beim Kudi war!
Der Prüfer sah es aber nicht so eng, da die Bilux sowieso nicht so hell sind. Scheibenwischer wollte er nicht sehen. Viel wichtiger war ihm nun die Überprüfung der Fahrgestellnummer.
Ganz stolz zeigte ich ihm das an der Kunststoffkarosse festgenietete Alu-Typenschild auf dem die Nummer eingeprägt ist. Doch damit gab er sich nicht zufrieden. Er meinte, daß diese Nummer noch am Fahrgestell eingeschlagen sein müßte.
Er suchte akribisch das komplette Fahrzeug nach dieser Nummer ab. Dabei nutzte er gleich die Gelegenheit um die Radaufhängungen per Muskelkraft zu prüfen.
Nach einer erfolglosen Suche von ca. 20 Minuten ging er ins Büro um sich Unterlagen zum Fahrzeug zu besorgen. Diese hat er dann auch gefunden. Auf diesem Blatt stand drauf, die Nummer müßte vorne rechts zu finden sein.
Aber jegliche Suche blieb immer noch erfolglos.
Er sagte mir, wenn die Nummer fehlt, bekomme ich keine Plakette! Man müsse sie dann einschlagen. Wer das vornehmen und was das kosten würde, habe ich nicht gefragt.
Damit das Fahrzeug zumindest die "technische" Prüfung komplett durchlaufen hat, setzte er sich noch für eine Probefahrt in meinen SAM. Auch hier kann ich Entwarnung geben. Nein, der SAM muß nicht auf den Bremsenprüfstand. ;-)
Die Probefahrt verlief erfolgreich. Das Fahrzeug habe technisch keine Mängel.
Das "zerstreute" Abblendlicht war also kein Thema. Es wird auch nicht im Bericht erwähnt. Viel gravierender für die Sicherheit im Straßenverkehr war das Nichtauffinden der Fahrgestellnummer.
Mit erheblichen Mängeln wurde meinem SAM die Plakette verweigert.
Ich hätte jetzt einen Monat Zeit, diesen Mangel zu beheben. Bei Wiedervorführung fallen dann nochmals 11.- € an.
Dabei liegt doch der Mangel am Prüfer, der die Fahrgestellnummer nicht finden konnte. Er hatte mir auch extra noch bestätigt, daß ich als Halter und Fahrer nicht den Ort kennen muß. Warum bekomme ich dann diesen Mängelbericht?
Gefrustet fuhr ich nach Hause und trank erst einmal eine heiße Schokolade. Dabei fiel mir ein, daß Roland seinen SAM ein Tag vor mir bekommen hatte. Er muß somit auch diesen Monat zum TÜV. Deshalb rief ich bei ihm an, um zu erfahren, ob er seinen Besuch beim TÜV schon absolviert hätte.
Er meinte, er hätte noch keine Zeit gefunden. Zur Fahrgestellnummer konnte er mir nur sagen, daß er sie schon gesehen hätte. Wo genau wußte er nicht mehr. Es wäre aber beim Austausch des Ladegerätes gewesen.
Darauf hin ging ich in die Garage, und suchte den Bereich genau ab. Zum Ausbau des Ladegerätes müssen die Kühler abmontiert werden. Das könnte ein Hinweis sein.
Und siehe da, hinter dem rechten Kühler ist die Nummer im Blech zu sehen.
Ich ging sofort mit meinem SAM wieder zum TÜV, da am gleichen Tag keine Zusatzkosten anfallen. Die Nummer wurde kurz gecheckt und mein SAM bekam die neue Plakette.
Am Tag zuvor habe ich den SAM nochmals gewaschen, damit er beim Prüfer auch einen guten Eindruck hinterläßt. Das, was man selbst so prüfen kann, habe ich auch noch durchgecheckt. Dazu gehört die komplette Beleuchtung, Scheibenwischer und Feststellbremse. Letzteres muß beim SAM bei jedem Parkvorgang betätigt werden, da er sonst mangels Kolben mit Kompression einfach wegrollen würde.
Gut vorbereitet ging ich am Freitag Nachmittag guter Dinge zum örtlichen TÜV.
Die erste Spannung baute sich an der Kasse auf. Was wird der Spaß kosten? Warum wurden die Einzelposten HU und ASU zusammengelegt? Ein E-Fahrzeug braucht keine ASU. Hat man etwa deshalb die Einzelposten zusammen gelegt, damit ich als E-Fahrer auch den vollen Betrag bezahlen muß?
Die nette Dame an der Kasse mußte für die Klassifizierung aber auch einen Kollegen fragen. "Wie ein Kraftrad" teilte er ihr mit. Die Kosten beliefen sich dann auf 40,20 €. Das geht ja noch. :-)
Dann war Warten angesagt. Es war zwar wenig los, aber dennoch war man froh über einen geschützten Platz auf einer Parkbank, da es doch eine gute Stunde dauerte bis ich dran kam.
Der Prüfer, den ich für meinen SAM hatte war noch jüngeren Alters. Er war auch sehr nett aber auch sehr korrekt!
Bevor die Frage auftaucht, nein, ich mußte nicht auf die Grube fahren. ;-)
Als erstes wurde die Beleuchtung überprüft. Die war auch fast mängelfrei. Bis auf das Abblendlicht. Das streute wohl in alle Richtungen. Und das, obwohl ich im Dezember beim Kudi war!
Der Prüfer sah es aber nicht so eng, da die Bilux sowieso nicht so hell sind. Scheibenwischer wollte er nicht sehen. Viel wichtiger war ihm nun die Überprüfung der Fahrgestellnummer.
Ganz stolz zeigte ich ihm das an der Kunststoffkarosse festgenietete Alu-Typenschild auf dem die Nummer eingeprägt ist. Doch damit gab er sich nicht zufrieden. Er meinte, daß diese Nummer noch am Fahrgestell eingeschlagen sein müßte.
Er suchte akribisch das komplette Fahrzeug nach dieser Nummer ab. Dabei nutzte er gleich die Gelegenheit um die Radaufhängungen per Muskelkraft zu prüfen.
Nach einer erfolglosen Suche von ca. 20 Minuten ging er ins Büro um sich Unterlagen zum Fahrzeug zu besorgen. Diese hat er dann auch gefunden. Auf diesem Blatt stand drauf, die Nummer müßte vorne rechts zu finden sein.
Aber jegliche Suche blieb immer noch erfolglos.
Er sagte mir, wenn die Nummer fehlt, bekomme ich keine Plakette! Man müsse sie dann einschlagen. Wer das vornehmen und was das kosten würde, habe ich nicht gefragt.
Damit das Fahrzeug zumindest die "technische" Prüfung komplett durchlaufen hat, setzte er sich noch für eine Probefahrt in meinen SAM. Auch hier kann ich Entwarnung geben. Nein, der SAM muß nicht auf den Bremsenprüfstand. ;-)
Die Probefahrt verlief erfolgreich. Das Fahrzeug habe technisch keine Mängel.
Das "zerstreute" Abblendlicht war also kein Thema. Es wird auch nicht im Bericht erwähnt. Viel gravierender für die Sicherheit im Straßenverkehr war das Nichtauffinden der Fahrgestellnummer.
Mit erheblichen Mängeln wurde meinem SAM die Plakette verweigert.
Ich hätte jetzt einen Monat Zeit, diesen Mangel zu beheben. Bei Wiedervorführung fallen dann nochmals 11.- € an.
Dabei liegt doch der Mangel am Prüfer, der die Fahrgestellnummer nicht finden konnte. Er hatte mir auch extra noch bestätigt, daß ich als Halter und Fahrer nicht den Ort kennen muß. Warum bekomme ich dann diesen Mängelbericht?
Gefrustet fuhr ich nach Hause und trank erst einmal eine heiße Schokolade. Dabei fiel mir ein, daß Roland seinen SAM ein Tag vor mir bekommen hatte. Er muß somit auch diesen Monat zum TÜV. Deshalb rief ich bei ihm an, um zu erfahren, ob er seinen Besuch beim TÜV schon absolviert hätte.
Er meinte, er hätte noch keine Zeit gefunden. Zur Fahrgestellnummer konnte er mir nur sagen, daß er sie schon gesehen hätte. Wo genau wußte er nicht mehr. Es wäre aber beim Austausch des Ladegerätes gewesen.
Darauf hin ging ich in die Garage, und suchte den Bereich genau ab. Zum Ausbau des Ladegerätes müssen die Kühler abmontiert werden. Das könnte ein Hinweis sein.
Und siehe da, hinter dem rechten Kühler ist die Nummer im Blech zu sehen.
Ich ging sofort mit meinem SAM wieder zum TÜV, da am gleichen Tag keine Zusatzkosten anfallen. Die Nummer wurde kurz gecheckt und mein SAM bekam die neue Plakette.
Donnerstag, 28. Februar 2013
Always the Sun
oder Akkuheizung die zweite.
Als es vor kurzem an einem Wochenende sehr kalt war, startete ich einen erneuten Versuch, das Verhalten der Akkuheizung zu analysieren.
Die Prognose für die Nacht von Samstag auf Sonntag war sehr vielversprechend. Zweistellige Minusgrade waren angesagt.
Deshalb wurde mein SAM schon am frühen Nachmittag vor die Tür gesetzt, damit er auch schön durchgefrohren ist, wenn früh morgens die Ladung beginnt.
Es sollte ja keine Restwärme aus dem gemütlichen Nest die Messung verfälschen.
Normalerweise startet die Ladung per Schaltuhr gegen 2:00 Uhr in der Früh. Doch nach dem letzten Fiasko wollte ich dieses Mal live dabei sein, wenn der SAM in Aktion tritt.
Sportliche -15°C waren am Morgen auf dem Thermometer zu lesen. Auf einem Thermometer in drei Meter Höhe (Spielturm) waren ungeschützte -18°C zu sehen. Es war eine klare Nacht - vermutlich CO2 frei - und somit richtig frostig.
Gegen 7:30 Uhr startete ich die Ladung. Dieses Mal schnellte die Leistungsaufnahme nicht nach oben, sondern blieb bei moderaten 240 W. Sollte das die Akkuheizung sein?
Doch weshalb ging nach ein paar Minuten die Leistung auf ca. die Hälfte zurück? Um dann nach ca. einer Stunde wieder für kurze Zeit auf die besagten 240 W anzusteigen!
Nach über zwei Stunden dachte ich schon, das mein SAM wohl nicht mehr laden will. Er war wohl beleidigt, da er bei der Saukälte draußen übernachten mußte. Doch für die Forschung muß man nunmal Opfer bringen.
Die Temperatur des Akkukühlkreislaufes habe ich zyklisch protokolliert. Zum Ladebeginn waren es die -14,6°C aus dem ersten Bild. Das war um 7:36 Uhr.
Um 8:30 Uhr, also ca. eine Stunde später waren es nur noch -5,6°C. Es ging zumindest aufwärts.
Eine weitere Stunde später gegen 9:27 Uhr zeigte das Thermometer schon leichte Plusgrade an.
Die Frage, die ich mir dabei stellte:
War es die Akkuheizung, oder etwa die Sonne, die schon geraume Zeit meinen SAM erwärmte? Um 9.30 Uhr, dem Zeitpunkt der Aufnahme, hatte es im Schatten noch gemütliche -13°C.
Es dauerte über drei Stunden, bis der SAM mit der Ladung begann. Man stelle sich vor, man lädt seinen SAM im Freien mit einer Schaltuhr. Bei einer kalten Nacht, muß man die Latenz von über drei Stunden im Kalkül haben, damit man morgens keinen leeren Akku vorfindet!
Bei Ladeende gegen 13:00 Uhr zeigte die Akkutemperatur ca. 9°C an. Im Schatten hatte es noch ca. -3°C zu diesem Zeitpunkt.
Ehrlich gesagt, hat mich die Akkuheizung nicht überzeugt. Die Heizung hat vermutlich eine zu geringe Leistung. Wäre mit durchgehend 240 W geheizt worden, sähe die Sache bestimmt besser aus. Doch warum diese Schwankungen?
Es gibt beim SAM diesbezüglich auch einen Designfehler. Die Umwälzpumpe zur Akkutemperierung liegt außerhalb des Akkupacks. Dadurch wird die erwärmte Flüssigkeit in den kalten Außenbereich gepumpt. Mit gedämmten Leitungen könnte man die Verluste zwar minimieren, aber es gibt noch einen zweiten weit schlimmeren Fauxpas.
Im Kühlkreislauf ist kein Thermostat verbaut!
D.h., es wird die erwärmte Flüssigkeit immer durch den Kühler gepumpt. Wenn dann noch der Wind bläst, bleibt nicht mehr viel übrig, um den Akku zu erwärmen.
Als es vor kurzem an einem Wochenende sehr kalt war, startete ich einen erneuten Versuch, das Verhalten der Akkuheizung zu analysieren.
Die Prognose für die Nacht von Samstag auf Sonntag war sehr vielversprechend. Zweistellige Minusgrade waren angesagt.
Deshalb wurde mein SAM schon am frühen Nachmittag vor die Tür gesetzt, damit er auch schön durchgefrohren ist, wenn früh morgens die Ladung beginnt.
Es sollte ja keine Restwärme aus dem gemütlichen Nest die Messung verfälschen.
Normalerweise startet die Ladung per Schaltuhr gegen 2:00 Uhr in der Früh. Doch nach dem letzten Fiasko wollte ich dieses Mal live dabei sein, wenn der SAM in Aktion tritt.
Sportliche -15°C waren am Morgen auf dem Thermometer zu lesen. Auf einem Thermometer in drei Meter Höhe (Spielturm) waren ungeschützte -18°C zu sehen. Es war eine klare Nacht - vermutlich CO2 frei - und somit richtig frostig.
Gegen 7:30 Uhr startete ich die Ladung. Dieses Mal schnellte die Leistungsaufnahme nicht nach oben, sondern blieb bei moderaten 240 W. Sollte das die Akkuheizung sein?
Doch weshalb ging nach ein paar Minuten die Leistung auf ca. die Hälfte zurück? Um dann nach ca. einer Stunde wieder für kurze Zeit auf die besagten 240 W anzusteigen!
Nach über zwei Stunden dachte ich schon, das mein SAM wohl nicht mehr laden will. Er war wohl beleidigt, da er bei der Saukälte draußen übernachten mußte. Doch für die Forschung muß man nunmal Opfer bringen.
Die Temperatur des Akkukühlkreislaufes habe ich zyklisch protokolliert. Zum Ladebeginn waren es die -14,6°C aus dem ersten Bild. Das war um 7:36 Uhr.
Um 8:30 Uhr, also ca. eine Stunde später waren es nur noch -5,6°C. Es ging zumindest aufwärts.
Eine weitere Stunde später gegen 9:27 Uhr zeigte das Thermometer schon leichte Plusgrade an.
Die Frage, die ich mir dabei stellte:
War es die Akkuheizung, oder etwa die Sonne, die schon geraume Zeit meinen SAM erwärmte? Um 9.30 Uhr, dem Zeitpunkt der Aufnahme, hatte es im Schatten noch gemütliche -13°C.
Es dauerte über drei Stunden, bis der SAM mit der Ladung begann. Man stelle sich vor, man lädt seinen SAM im Freien mit einer Schaltuhr. Bei einer kalten Nacht, muß man die Latenz von über drei Stunden im Kalkül haben, damit man morgens keinen leeren Akku vorfindet!
Bei Ladeende gegen 13:00 Uhr zeigte die Akkutemperatur ca. 9°C an. Im Schatten hatte es noch ca. -3°C zu diesem Zeitpunkt.
Ehrlich gesagt, hat mich die Akkuheizung nicht überzeugt. Die Heizung hat vermutlich eine zu geringe Leistung. Wäre mit durchgehend 240 W geheizt worden, sähe die Sache bestimmt besser aus. Doch warum diese Schwankungen?
Es gibt beim SAM diesbezüglich auch einen Designfehler. Die Umwälzpumpe zur Akkutemperierung liegt außerhalb des Akkupacks. Dadurch wird die erwärmte Flüssigkeit in den kalten Außenbereich gepumpt. Mit gedämmten Leitungen könnte man die Verluste zwar minimieren, aber es gibt noch einen zweiten weit schlimmeren Fauxpas.
Im Kühlkreislauf ist kein Thermostat verbaut!
D.h., es wird die erwärmte Flüssigkeit immer durch den Kühler gepumpt. Wenn dann noch der Wind bläst, bleibt nicht mehr viel übrig, um den Akku zu erwärmen.
Sonntag, 17. Februar 2013
30000 km
Die Schwelle von 30000 km zu überschreiten, hat doch länger gedauert. Schuld daran ist der schneereiche Winter bei uns.
Wenn Schnee auf der Fahrbahn ist, macht es keinen Spaß zu fahren. Es geht noch, wenn die Distanz überschaubar ist (< 10 km). Doch bei meinen 2 x 44 km am Tag, ist mir das zu anstrengend.
Der Grund ist einfach der, daß das hintere Rad in der Mitte genau auf dem rutschigen Bereich fährt. Bei Schnee bilden sich auf der Fahrbahn zwei Streifen von den vierrädrigen Fahrzeugen. Dazwischen bildet sich ein weicher mußiger Berg. Da der SAM hinten nur ein Rad hat, geht die Haftung sofort verloren. Bei einem Zwei-Spur-Fahrzeug kann beim Verlust der Haftung an einem Rad immer noch das zweite Rad das Fahrzeug in der Spur halten.
Ich bin auch einmal bei solch einer Witterung zur Arbeit gefahren. Deshalb weiß ich, daß ich das nicht brauche. In einer leichten Rechtskurve mit besagten mittleren Schneestreifen habe ich schon versucht, das hintere Rad eher auf der rechten freien Spur zu bringen. Doch in Kurven sind die beiden Fahrstreifen der Räder nicht so schön ausgeformt wie auf einer geraden Strecke. Bei einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/h brach mein SAM aus und driftete Richtung Gegenverkehr. Zum Glück war gerade eine kleine Lücke im Gegenverkehr, so daß ich rechtzeitig den SAM abfangen konnte.
Auf einsamen Straßen mit genügend Platz macht das Fahren auf diese Art durchaus Spaß. Aber im täglichen dichten Berufsverkehr will ich dieses unnötige Risiko nicht eingehen.
Wenn Schnee auf der Fahrbahn ist, macht es keinen Spaß zu fahren. Es geht noch, wenn die Distanz überschaubar ist (< 10 km). Doch bei meinen 2 x 44 km am Tag, ist mir das zu anstrengend.
Der Grund ist einfach der, daß das hintere Rad in der Mitte genau auf dem rutschigen Bereich fährt. Bei Schnee bilden sich auf der Fahrbahn zwei Streifen von den vierrädrigen Fahrzeugen. Dazwischen bildet sich ein weicher mußiger Berg. Da der SAM hinten nur ein Rad hat, geht die Haftung sofort verloren. Bei einem Zwei-Spur-Fahrzeug kann beim Verlust der Haftung an einem Rad immer noch das zweite Rad das Fahrzeug in der Spur halten.
Ich bin auch einmal bei solch einer Witterung zur Arbeit gefahren. Deshalb weiß ich, daß ich das nicht brauche. In einer leichten Rechtskurve mit besagten mittleren Schneestreifen habe ich schon versucht, das hintere Rad eher auf der rechten freien Spur zu bringen. Doch in Kurven sind die beiden Fahrstreifen der Räder nicht so schön ausgeformt wie auf einer geraden Strecke. Bei einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/h brach mein SAM aus und driftete Richtung Gegenverkehr. Zum Glück war gerade eine kleine Lücke im Gegenverkehr, so daß ich rechtzeitig den SAM abfangen konnte.
Auf einsamen Straßen mit genügend Platz macht das Fahren auf diese Art durchaus Spaß. Aber im täglichen dichten Berufsverkehr will ich dieses unnötige Risiko nicht eingehen.
Sonntag, 20. Januar 2013
Akku Heizung
In der Vergangenheit habe ich schön öfters über die Beheizung des Akkus berichtet. Laut Datenblatt dürfen die verbauten Zellen nur bei einer Temperatur über 0°C geladen werden.
Dabei ist es egal, ob es sich um einen regulären Ladevorgang an der Steckdose handelt, oder ob beim Bremsen Energie zurück in den Akku transportiert wird.
Als ich letzten Winter den Leih-SAM hatte, parkte ich bei -15°C im Freien auf einer Anhöhe. Beim Losfahren war die Reku aktiv. Zwar mit verminderter Leistung, aber doch spürbar.
Auf Nachfrage hat man mir damals mitgeteilt, daß die Reku abgeschaltet sein sollte, bis der Akku durch den Fahrstrom in den positiven Temperaturbereich kommt.
Letzten Herbst fuhr ich mit meinen SAM meinen Sohn zu einem Klassenkameraden. Vor Ort hielt ich noch ein kurzes Gespräch mit dessen Eltern. Der Halt war auf einer Anhöhe, so daß ich mit einer Rückspeisung beim Losfahren rechnete. Pustekuchen, SAM bremste nur mechanisch. So muß es ja auch sein. Der Akku kühlte während des Parkens unter 0°C. Erst nach einer kurzen bestromten Strecke, stand die Reku wieder zur Verfügung.
Da mein SAM beim Laden in der Garage steht, und diese frostfrei ist, hatte ich auf dem Energiemeter bisher keine Heizphase vor dem Laden festgestellt.
Aus diesem Grund stellte ich meinen SAM in der Nacht zum Samstag vor die Garage. Bei kühlen -5°C mußte er draußen bleiben.
Pünktlich gegen 2:00 Uhr in der Früh startete die Schaltuhr den Ladevorgang. Nach meiner Überlegung müßte zunächst eine Heizleistung zu sehen sein, bevor der eigentliche Ladevorgang beginnt.
Zu meinem Erstaunen startete der Ladevorgang sofort. Es gibt keinen Unterschied zur vorhergehenden Nacht, als der SAM bei +3°C in der Garage geladen wurde.
Wo ist die Akkuheizung?
Da ich schon die Logdateien aus dem Energiemeter ausgelesen hatte, habe ich mir die älteren Ladevorgänge angeschaut.
Am 23.12. fand ich einen Ladevorgang, der einen Verlauf hatte, den ich für die kalte Nacht erwartet hatte.
Die Heizleistung ist geringer als der Standby nach dem Laden. Was doch sehr verwundert. Schließlich muß das komplette Kühlmittel auf Temperatur gebracht werden.
Noch mehr verwundert die etwaige Heizphase an diesem Tag, da es gut 10°C in der Garage hatte.
Nachtrag:
Die vermeintliche Akkuheizung im unteren Diagramm zeigt die Leistungsaufnahme meines Notebooks. :-)
Während der Abwesenheit meines SAMs habe ich den Energie-Logger für andere Geräte im Haus verwendet. Die Fahrt am 23.12. war die erste Fahrt nach der großen OP. Deshalb habe ich den Logger vom Notebook wieder zum SAM gebracht. Das erklärt auch die zwei Minuten ohne Aufzeichnung.
Werde weiter versuchen, eine Phase der Akkuheizung einzufangen.
Dabei ist es egal, ob es sich um einen regulären Ladevorgang an der Steckdose handelt, oder ob beim Bremsen Energie zurück in den Akku transportiert wird.
Als ich letzten Winter den Leih-SAM hatte, parkte ich bei -15°C im Freien auf einer Anhöhe. Beim Losfahren war die Reku aktiv. Zwar mit verminderter Leistung, aber doch spürbar.
Auf Nachfrage hat man mir damals mitgeteilt, daß die Reku abgeschaltet sein sollte, bis der Akku durch den Fahrstrom in den positiven Temperaturbereich kommt.
Letzten Herbst fuhr ich mit meinen SAM meinen Sohn zu einem Klassenkameraden. Vor Ort hielt ich noch ein kurzes Gespräch mit dessen Eltern. Der Halt war auf einer Anhöhe, so daß ich mit einer Rückspeisung beim Losfahren rechnete. Pustekuchen, SAM bremste nur mechanisch. So muß es ja auch sein. Der Akku kühlte während des Parkens unter 0°C. Erst nach einer kurzen bestromten Strecke, stand die Reku wieder zur Verfügung.
Da mein SAM beim Laden in der Garage steht, und diese frostfrei ist, hatte ich auf dem Energiemeter bisher keine Heizphase vor dem Laden festgestellt.
Aus diesem Grund stellte ich meinen SAM in der Nacht zum Samstag vor die Garage. Bei kühlen -5°C mußte er draußen bleiben.
Pünktlich gegen 2:00 Uhr in der Früh startete die Schaltuhr den Ladevorgang. Nach meiner Überlegung müßte zunächst eine Heizleistung zu sehen sein, bevor der eigentliche Ladevorgang beginnt.
Zu meinem Erstaunen startete der Ladevorgang sofort. Es gibt keinen Unterschied zur vorhergehenden Nacht, als der SAM bei +3°C in der Garage geladen wurde.
Wo ist die Akkuheizung?
Da ich schon die Logdateien aus dem Energiemeter ausgelesen hatte, habe ich mir die älteren Ladevorgänge angeschaut.
Am 23.12. fand ich einen Ladevorgang, der einen Verlauf hatte, den ich für die kalte Nacht erwartet hatte.
Die Heizleistung ist geringer als der Standby nach dem Laden. Was doch sehr verwundert. Schließlich muß das komplette Kühlmittel auf Temperatur gebracht werden.
Noch mehr verwundert die etwaige Heizphase an diesem Tag, da es gut 10°C in der Garage hatte.
Nachtrag:
Die vermeintliche Akkuheizung im unteren Diagramm zeigt die Leistungsaufnahme meines Notebooks. :-)
Während der Abwesenheit meines SAMs habe ich den Energie-Logger für andere Geräte im Haus verwendet. Die Fahrt am 23.12. war die erste Fahrt nach der großen OP. Deshalb habe ich den Logger vom Notebook wieder zum SAM gebracht. Das erklärt auch die zwei Minuten ohne Aufzeichnung.
Werde weiter versuchen, eine Phase der Akkuheizung einzufangen.
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