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Samstag, 10. November 2012

SAM 27 zu kaufen

Ich will mich jetzt nicht 100% festlegen, aber das erste Angebot bei friends-of-sam sieht verdammt nach meinem Leih-SAM 27 aus.


Auf der Tür kann man noch den Schriftzug "macht Sie elektromobil" erkennen. Das war eindeutig ein Fahrzeug von elemo. Auch kann man erkennen, das vorne ein Kennzeichen war. Und ganz nebenbei hat die Bilddatei den Namen Sam27_2.JPG ;-)

Ich kann dieses Fahrzeug durchaus empfehlen. SAM 27 hat mich zuverlässig durch den kalten Winter gebracht. Auch bei -25°C hat er nicht geschwächelt. Der Akku war top.

Es gibt auf der Seite noch ein Fahrzeug von Karsten (Angebot 3). Auf diesem sind die kompletten Aufkleber von elemo noch zu sehen. Ist das etwa der private SAM von Karsten? Es handelt sich um den SAM 75.

Es werden insgesamt neun Fahrzeuge zum Verkauf angeboten. Wird etwa schon Platz für den SAM EV III gemacht?


Neben Angebot 5 (SAM 92) ist ein SAM 2.5 zu sehen.

Sonntag, 12. Februar 2012

SAM für 12895.- €

Auf der Seite www.ev-configurator.de kann man sich ein Elektrofahrzeug nach seinen Anforderungen und Wünsche gestalten. Einziger Hemmschuh ist das Silberlicht, das die Jungs von Fraunhofer einem in den Weg gestellt haben.

Ich habe einen Rechner in meinem Umfeld gefunden, der die Seite verarbeiten kann. Deshalb nutzte ich diese Gelegenheit und entwarf meinen SAM mit diesem Konfigurator.



Heraus kam ein Gefährt, daß von der Erscheinung und den Eckdaten sehr interessant aussieht. Nur, wo kann ich das Teil für 12895.- € kaufen?

Mittwoch, 17. November 2010

Die Mitbewerber

Nach dem der Ur-Sam nicht gebaut wurde, suchte ich weiter im Netz nach Alternativen. Der Tango 600, ein brachiales Gefährt, war zwar beeindruckend, war aber auch in einer Preisliga, die ich nicht bedienen konnte und wollte.

Da paßte schon besser der Ansatz von FlyTheRoad. Ein Fahrzeug mit Spaßfaktor und mit um die 20 k$ bezahlbar. Die Neigetechnik war beeindruckend. Diese Technik stammt von Carver aus NL. Ein Carver mit Verbrenner kostet um die 50 k€ (Vor ein paar Wochen kam mir einer auf der Bundesstraße entgegen). Da wunderte es einen schon wie die Jungs aus CA das für weniger als die Hälfte als EV hinbekommen wollen. Ich warte bis heute auf das Fahrzeug.

Der Aptera, der aussieht wie eine Cessna ohne Flügel ist wohl schon weiter - hat dieses Jahr am X-PRIZE teilgenommen. Zum Kaufen und wenn dann nur in CA gibt es ihn aber auch noch nicht. So ist es leider mit vielen interessanten Entwicklungen. Gute Ansätze, aber kein Produkt.
Auch der Smera ist so ein Kandidat. Als ich den zum ersten Mal zum Genfer Automobil Salon 2008 in den Nachrichten sah, fingen bei mir die Augen an zu leuchten. Seither warte ich vergeblich auf ein kaufbares Exemplar. Eigentlich sollte schon letztes Jahr im Sommer der Verkauf begonnen haben, doch bis heute soll wohl noch keiner ausgeliefert worden sein. Dafür gibt es einen Viersitzer als Ergänzung zum Lumeneo Programm.

Da ist es doch erstaunlich das Tazzari den Zero so schnell als kaufbares Produkt auf den Mark gebracht hat. Nette Kiste, will ich auch noch Probe fahren. Mein Smiles-Händler hat gerade aber keinen. Allerdings kostet er 50% mehr als der neue Sam.

Als zufriedener Smart-Fahrer entdeckte ich im Jahr 2004 voller Hoffnung eine Elektroversion bei MES-DEA. MES-DEA verbaute in einem herkömmlichen Smart ihre Zebra-Batterie, die auch schon bei der ersten A-Klasse zum Einsatz kam. Das Auto wurde im Tessin für 18500 € angeboten. Leider nur dort. Ein Verkauf nach D war wohl von Daimler nicht erwünscht.

Freitag, 12. November 2010

Worum es geht

Obwohl ich noch keinen SAM habe starte ich diesen Blog.
Die Entscheidung für einen SAM ist auch noch nicht zu 100% gefallen. Da ich es aber für wichtig halte, welche Beweggründe mich für einen Kauf eines eAutos bewogen haben, ist in meinen Augen der Zeitpunkt genau richtig.

Mein ersten Kontakt mit dem SAM war im Jahr 2003. Damals noch der UrSAM. Das Fahrzeug hat mir auf Anhieb gefallen. Doch schon damals war die bescheidene Reichweite und das Schwächeln der Bleianker bei kalten Temperaturen ein Grund der gegen das Fahrzeug sprach.
Das Einsparpotential im Vergleich zu meinem Smart cdi ging gegen NULL.
Zudem blieb es bei den 80 Prototypen.
http://www.brandeins.de/archiv/magazin/mach-was-draus/artikel/so-smart.html

Mein Arbeitsweg beträgt knapp 50 km einfach. Für eine Tagesdistanz von knapp 100 km wird das Angebot an eFahrzeugen sehr übersichtlich und unbezahlbar. Im elweb verfolgte ich die (private) Entwicklung des alten SAM mit Interesse. Als ich dann las, daß es einen SAM II mit Lithium Akkus geben soll war ich hell auf begeistert. Endlich ging es weiter.

Ebenfalls seit 2008 verfolgte ich die Entwicklung vom Smera. Dieses Fahrzeug hatte alles was ich brauchte. Eine Reichweite von 150 km, eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Halb so groß wie ein Smart (spart Platz in der Garage), und ein Fahrwerk das sich in den Kurven neigt

Im Frühjahr ging ich wie im letzten Jahr auf die electric avenue  nach Friedrichshafen. Im letzten Jahr sah ich dort noch den alten SAM in orange.


Es war ein sehr rustikaler Anblick. Doch dieses Jahr war der neue SAM auf der Messe. Dieses Mal nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Mitfahren. Ich fuhr mit insgesamt drei Fahrzeugen mit. Zuerst war der iMiEV an der Reihe. Das Auto fühlte sich klasse an. Alles stimmte. Der Motor war so gut wie nicht zu hören und zog vehement los. Klasse Fahrgefühl.

Danach stieg ich in den SAM. Karsten von www.elemo.eu war mein Fahrer und erklärte mir die einzelnen Fahrprogramme ausführlich. Beim SAM hörte man den Motor, er war aber nicht aufdringlich. Er war nicht ganz so spritzig wie der iMiEV, aber der Spaßfaktor ist durch die Erscheinung um Längen
größer. Zum Schluß kam noch ein Smart-Umbau dran.


Das Auto war nicht schlecht, aber wenn ich mir vorstelle, das ich über 20 k€ für ein altes Auto ausgeben soll...