Viele werden diesen Ausspruch nicht mehr kennen. Die älteren Leser meines Blogs werden aber sicher wissen was ich meine.
Früher war es üblich, das an der Tankstelle der Tankwart das Auto betankt hatte.
Man fuhr zur Tankstelle an die Zapfsäule und wartete bis der Tankwart zu einem kam. Durch das geöffnete Fenster rief man ihm zu: Volltanken bitte!
Während das Benzin floß, reinigte der freundliche Herr einem noch die Scheibe und fragte noch: Soll ich noch nach dem Öl schauen?
Diesen Service vermißt man heute. Bei den aktuellen Kosten für eine Tankfüllung könnte man sich diesen "Luxus" aber gut leisten, da die Mehrkosten sich im Rahmen halten würde.
Mit dem Elektroauto hat man aber wieder einen gewissen Komfort, fast noch besser als früher. Wenn man z.B. ins Kino gehen möchte, parkt man sein eMobil an einem Parkplatz mit Steckdose.
Die Ladeanzeige steht schon auf Reserve. Zum Kino ist es nicht weit.
Während man sich mit Partner und Freunden im Kino amüsiert, wird das Fahrzeug geladen. Nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden zeigt die Ladeanzeige "voll" an.
Das Fahrzeug unserer Freunde - ein Verbrenner - wurde leider von keiner Fee aufgetankt.
Info:
Info:
Die Geburt:
www.brandeins.de/archiv/magazin/mach-was-draus/artikel/so-smart.html
Die Macher: www.friends-of-sam.com
Die Produzenten: www.imotive.pl
Der Verkauf: www.gespa-energy.de
Die Diskussion: http://26332.foren.mysnip.de/list.php?15123
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Mittwoch, 26. September 2012
Sonntag, 25. März 2012
elektrische Reichweite ist größer als beim Verbrenner
Wie komme ich zu dieser kontroversen Aussage?
Bei meiner täglichen Fahrt beobachte ich nicht nur meine Nutzung des Elektromobils. Vielmehr fällt mir das abweichende Verhalten der benzin- und dieselgetriebenen Fahrzeuge bzw. Fahrzeugführer auf.
Meine Fahrten laufen immer nach dem selben Muster ab. Ich will von A nach B, also fahre ich von A nach B. Natürlich gibt es auch Fahrten, bei denen ich mehrere Stationen anfahren möchte. Das mache ich selbstverständlich dann auch.
So kann es durchaus vorkommen, daß ich von A nach B nach C nach D und wieder nach B fahre. Im realen sieht das so aus, daß ich z.B. von der Arbeit (A) nach Hause (B) auf dem Weg zum Schwimmtraining (D) kurz beim Bäcker (C) vorbeifahre und dann wieder nach Hause (B) fahre.
Dabei wird, wenn sich die Gelegenheit ergibt, bei jeder Station nachgeladen. Die Reichweite meines SAM ist immer ausreichend. Es gibt kein Reichweitenproblem.
Weshalb ist nun die (effektive) Reichweite höher als beim Verbrenner? Bei meiner täglichen Fahrt mit dem SAM komme ich an mehreren Tankstellen vorbei. An diesen sammeln sich - speziell wenn das kostbare Naß ein paar Cent günstiger ist - etliche Autos. Ich bezweifle sehr stark, das all diese Autofahrer eine innige Beziehung zum Tankstellenpersonal haben, und das der eigentliche Anlaß ihres Besuches wäre. Im Klartext bedeutet das, wäre der Tank voll, hätte keiner diesen Nothalt durchgeführt. Der Verbrenner hat somit ein Reichweitenproblem!
Bei meiner täglichen Fahrt beobachte ich nicht nur meine Nutzung des Elektromobils. Vielmehr fällt mir das abweichende Verhalten der benzin- und dieselgetriebenen Fahrzeuge bzw. Fahrzeugführer auf.
Meine Fahrten laufen immer nach dem selben Muster ab. Ich will von A nach B, also fahre ich von A nach B. Natürlich gibt es auch Fahrten, bei denen ich mehrere Stationen anfahren möchte. Das mache ich selbstverständlich dann auch.
So kann es durchaus vorkommen, daß ich von A nach B nach C nach D und wieder nach B fahre. Im realen sieht das so aus, daß ich z.B. von der Arbeit (A) nach Hause (B) auf dem Weg zum Schwimmtraining (D) kurz beim Bäcker (C) vorbeifahre und dann wieder nach Hause (B) fahre.
Dabei wird, wenn sich die Gelegenheit ergibt, bei jeder Station nachgeladen. Die Reichweite meines SAM ist immer ausreichend. Es gibt kein Reichweitenproblem.
Weshalb ist nun die (effektive) Reichweite höher als beim Verbrenner? Bei meiner täglichen Fahrt mit dem SAM komme ich an mehreren Tankstellen vorbei. An diesen sammeln sich - speziell wenn das kostbare Naß ein paar Cent günstiger ist - etliche Autos. Ich bezweifle sehr stark, das all diese Autofahrer eine innige Beziehung zum Tankstellenpersonal haben, und das der eigentliche Anlaß ihres Besuches wäre. Im Klartext bedeutet das, wäre der Tank voll, hätte keiner diesen Nothalt durchgeführt. Der Verbrenner hat somit ein Reichweitenproblem!
Samstag, 10. Dezember 2011
Kostenloses Laden am öffentlichen Ladehalt
Wenn sich die Gelegenheit bietet, lade ich meinen SAM auch am öffentlichen Ladehalt nach. Für die Aufladung wird nichts berechnet. Ein Traum für jeden Verbrenner-Fahrer.
Doch bevor Neid aufkommt und die Leserschaft mich kritisiert, ich würde auf Kosten anderer meinem Vergnügen nachgehen, will ich die Zusammenhänge erläutern.
Beim eMobil gilt der Grundsatz Laden = Parken!
Ausgenommen hiervon sind Schnellladestationen, die aber hier nicht zur Diskussion stehen.
An einer Haushaltssteckdose (230V/16A) können max. ca. 3,5 kW Leistung entnommen werden. Hängt ein Fahrzeug mit dieser maximalen Leistung für eine Stunde an der Steckdose, wären somit 3,5 kWh elektr. Energie entnommen.
Bei einem Preis von 0,20 €/kWh (soviel zahlt der Energieversorger sich selbst aber nie!) würden maximal 0,70 € pro Stunde parken anfallen.
Parkraum in den Städten ist teuer. Man bracht sich nur einmal die Grundstückspreise anschauen. Bei einem Parkplatz fallen somit
Die Parkgebühren für die erste Stunde Parken können gut drei oder mehr Euro betragen. Bei einem Fahrzeug wie den SAM, der mit 2 kW lädt, haben die zusätzlichen 40 Cent für eine Stunde Laden keinen großen Einfluß.
Wenn das Parken - so wie in der Stadt Balingen - generell kostenlos ist, gibt es keinen Grund, den geringen Stromanteil extra abzurechnen, da ein Abrechnungssystem selbst die Kosten unnötig in die Höhe treiben würde und jegliche Wirtschaftlichkeit dahin wäre.
Zudem muß man nur einmal überlegen, was die Einführung von Umweltzonen gekostet hat. Mit eMobilen hätte dieser Aufwand erst gar nicht gemacht werden müssen. Und bevor nun einer erwähnt, daß der Feinstaub auch von den Bremsen kommt, kann ich nur sagen, "Fahre einmal elektrisch!". Die Bremse verkümmert durch die Rekuperation.
Auch Supermärkte könnten sich den "Luxus" kostenloser Ladehalte leisten. Wenn man sich einmal vor Augen hält, welcher Aufwand getrieben wird, um den Konsumenten möglichst lange im Einkaufstempel dem Kaufrausch auszusetzen, damit er der Angebotsvielfalt unterliegt und Dinge kauft, die er gar nicht beabsichtigte zu kaufen, dann schreit es doch gerade zu danach der Kundschaft eine Steckdose bereitzustellen.
Zudem wäre ein Supermarkt mit Ladehalt attraktiver als der ohne.
Doch bevor Neid aufkommt und die Leserschaft mich kritisiert, ich würde auf Kosten anderer meinem Vergnügen nachgehen, will ich die Zusammenhänge erläutern.
Beim eMobil gilt der Grundsatz Laden = Parken!
Ausgenommen hiervon sind Schnellladestationen, die aber hier nicht zur Diskussion stehen.
An einer Haushaltssteckdose (230V/16A) können max. ca. 3,5 kW Leistung entnommen werden. Hängt ein Fahrzeug mit dieser maximalen Leistung für eine Stunde an der Steckdose, wären somit 3,5 kWh elektr. Energie entnommen.
Bei einem Preis von 0,20 €/kWh (soviel zahlt der Energieversorger sich selbst aber nie!) würden maximal 0,70 € pro Stunde parken anfallen.
Parkraum in den Städten ist teuer. Man bracht sich nur einmal die Grundstückspreise anschauen. Bei einem Parkplatz fallen somit
- Grundstückskosten
- Erschließungskosten
- Bewirtschaftungskosten
Die Parkgebühren für die erste Stunde Parken können gut drei oder mehr Euro betragen. Bei einem Fahrzeug wie den SAM, der mit 2 kW lädt, haben die zusätzlichen 40 Cent für eine Stunde Laden keinen großen Einfluß.
Wenn das Parken - so wie in der Stadt Balingen - generell kostenlos ist, gibt es keinen Grund, den geringen Stromanteil extra abzurechnen, da ein Abrechnungssystem selbst die Kosten unnötig in die Höhe treiben würde und jegliche Wirtschaftlichkeit dahin wäre.
Zudem muß man nur einmal überlegen, was die Einführung von Umweltzonen gekostet hat. Mit eMobilen hätte dieser Aufwand erst gar nicht gemacht werden müssen. Und bevor nun einer erwähnt, daß der Feinstaub auch von den Bremsen kommt, kann ich nur sagen, "Fahre einmal elektrisch!". Die Bremse verkümmert durch die Rekuperation.
Auch Supermärkte könnten sich den "Luxus" kostenloser Ladehalte leisten. Wenn man sich einmal vor Augen hält, welcher Aufwand getrieben wird, um den Konsumenten möglichst lange im Einkaufstempel dem Kaufrausch auszusetzen, damit er der Angebotsvielfalt unterliegt und Dinge kauft, die er gar nicht beabsichtigte zu kaufen, dann schreit es doch gerade zu danach der Kundschaft eine Steckdose bereitzustellen.
Zudem wäre ein Supermarkt mit Ladehalt attraktiver als der ohne.
Alltag mit dem SAM
Viele Kritiker der Elektromobilität sehen die (geringe) Reichweite als größte Schwachstelle. Das liegt daran, daß der Gebrauch eines Verbrenners sich wesentlich von dem eines eMobils unterscheidet. Wenn solche Leute sich dann ein eMobil vorstellen, wird es in die konventionellen Gewohnheiten gepreßt.
Tanken ist beim Verbrenner ein separater Vorgang der mit zeitlichem Aufwand eingeleitet werden muß. I.d.R. muß dafür sogar ein Umweg in Kauf genommen werden. Auch wenn die Tankstelle am Fahrweg liegt, muß die Fahrt trotzdem unterbrochen werden. Dabei steht man bei Wind und Wetter an der Zapfsäule im Gestank der giftigen Dämpfe.
Wenn man diesen umständlichen Vorgang aufs eMobil überträgt, würde ich zum gleichen Ergebnis kommen. eMobilität ist im Vergleich zum Verbrenner noch umständlicher!
Wenn man sich aber von seinen eingebrannten Denkmustern befreit, kann man die Vorteile der eMobilität erkennen. Deshalb habe ich exemplarisch den Freitag, 2.12.2011 in einem kurzen Abriß beschrieben.
Ein eMobil zu fahren ist im Alltag bequemer.
Tanken ist beim Verbrenner ein separater Vorgang der mit zeitlichem Aufwand eingeleitet werden muß. I.d.R. muß dafür sogar ein Umweg in Kauf genommen werden. Auch wenn die Tankstelle am Fahrweg liegt, muß die Fahrt trotzdem unterbrochen werden. Dabei steht man bei Wind und Wetter an der Zapfsäule im Gestank der giftigen Dämpfe.
Wenn man diesen umständlichen Vorgang aufs eMobil überträgt, würde ich zum gleichen Ergebnis kommen. eMobilität ist im Vergleich zum Verbrenner noch umständlicher!
Wenn man sich aber von seinen eingebrannten Denkmustern befreit, kann man die Vorteile der eMobilität erkennen. Deshalb habe ich exemplarisch den Freitag, 2.12.2011 in einem kurzen Abriß beschrieben.
- Der SAM wurde am Tag zuvor in der Garage an die Steckdose gehängt. Zusätzlicher Aufwand ca. 20 Sekunden.
- Um ca. 2:00 Uhr in der Nacht schaltet die Zeitschaltuhr die Ladung ein.
- Spätestens vier Stunden später ist er geladen (i.d.R sind es etwas mehr als 3 Std.)
- Um 6:20 Uhr fahre ich zur Arbeit. Die ca. 44 km entladen den Akku um ca. 3/5 (Winter), so daß ca. 2,8 kWh noch verbleiben. Das würde für weitere 25 km sicher reichen!
- Am Parkplatz beim Arbeitgeber hänge ich den SAM wieder an die Leine. Die Ladung beginnt sofort.
- Sollte ich spontan nach Hause wollen, müßte ich knapp eine Stunde warten bevor ich losfahre.
- Am Freitag fahre ich gegen 13:00 Uhr nach Hause. Zurück geht es 200 m aufwärts, so daß zu Hause nur knapp 2/5 Restkapazität (2,6 kWh) verbleiben.
- Meine Frau schnappt sich sofort den SAM und geht mit meinem Sohn einkaufen (ca. 4 km einfach).
- Fünf Gehminuten vom Einkaufsort entfernt parkt sie am öffentlichen Ladehalt und läßt den SAM nachladen.
- Nach einer halben Std. kommen die beiden zurück. Der Wagen hat ca. 1 kWh nachgeladen; gut für 12 km in der Stadt.
- Zu Hause werden kurz die Sachen für das Schwimmtraining meiner Tochter zusammen gepackt, damit es gleich mit ihr zum 9 km entfernten Hallenbad geht.
- Als sie wieder zu Hause ankommen, zeigte die Ladeanzeige noch ein halbes Segment (1/10 Ladung) an. Das sind mindestens noch 5 km Restreichweite.
Ein eMobil zu fahren ist im Alltag bequemer.
Sonntag, 13. November 2011
Praxistest des neuen Aufrollers
Bevor mein SAM106 abgeholt wurde, konnte ich noch eine Woche den Umbau im täglichen Einsatz testen. Ein großer Vorteil der neuen Kabeltrommel ist der Betrieb im teilausgezogenen Zustand. Dadurch daß der Querschnitt der kompletten Leitung größer ist, liegen die vermeintlichen "Heizdrähte" weiter auseinander. Das bewirkt eine größere Oberfläche und deshalb einen besseren Wärmeabtransport.
Zudem ist der Aufroller mit einer Thermosicherung versehen, was zusätzlich beruhigt. Meine Tests beim Laden haben auch gezeigt, daß selbst bei nur knapp 1,5 m Auszug die Kabeltrommel keine Erwärmung zeigt. Einzig die LED, besser der Vorwiderstand derselben, führt zu einer leichten Erwärmung. Diese LED zeigt eigentlich den korrekten Betrieb an. Sie erlischt, wenn die Thermosicherung auslöst. Da der Strom jetzt in die "umgekehrte Richtung fließt"1), bringt die LED nichts mehr, da sie auch bei ausgelöster Sicherung leuchtet. Diese werde ich bei Gelegenheit deshalb stilllegen, so daß ich die einzige Wärmequelle der Kabeltrommel dann auch eliminiert hätte.
Der Einzug klappt auch bei Kälte sehr gut. Ein verschmutztes Kabel sollte auch selten vorkommen, da durch den Teilauszug das Kabel leicht durchgehängt über dem Boden bleibt. Die nutzbare Länge bei meinem Umbau liegt bei 4,90 m ab Fahrzeugaustritt.
1) Ein Verbraucher wird eigentlich am Kabel und nicht wie jetzt an der Kabeltrommel angeschlossen. Deshalb mußten auch Stecker und Kupplung vertauscht werden!
Zudem ist der Aufroller mit einer Thermosicherung versehen, was zusätzlich beruhigt. Meine Tests beim Laden haben auch gezeigt, daß selbst bei nur knapp 1,5 m Auszug die Kabeltrommel keine Erwärmung zeigt. Einzig die LED, besser der Vorwiderstand derselben, führt zu einer leichten Erwärmung. Diese LED zeigt eigentlich den korrekten Betrieb an. Sie erlischt, wenn die Thermosicherung auslöst. Da der Strom jetzt in die "umgekehrte Richtung fließt"1), bringt die LED nichts mehr, da sie auch bei ausgelöster Sicherung leuchtet. Diese werde ich bei Gelegenheit deshalb stilllegen, so daß ich die einzige Wärmequelle der Kabeltrommel dann auch eliminiert hätte.
Der Einzug klappt auch bei Kälte sehr gut. Ein verschmutztes Kabel sollte auch selten vorkommen, da durch den Teilauszug das Kabel leicht durchgehängt über dem Boden bleibt. Die nutzbare Länge bei meinem Umbau liegt bei 4,90 m ab Fahrzeugaustritt.
1) Ein Verbraucher wird eigentlich am Kabel und nicht wie jetzt an der Kabeltrommel angeschlossen. Deshalb mußten auch Stecker und Kupplung vertauscht werden!
Sonntag, 6. November 2011
Ladekabel im SAM
Matthias hat es in seinem Kommentar schon erwähnt. Der SAM hat zwar einen Kabelaufroller eingebaut, doch ist die Umsetzung nicht gerade glücklich. Er berichtete sogar, daß er schon einen Ersatz bekommen hatte, da sich das verbaute Ladekabel zu stark erhitzt hatte.
Zusammenfassend hat das Ladekabel/Aufroller im SAM folgende Mängel:
Punkt 3 ist in der kalten Jahreszeit ein großer Nachteil, da sich das Kabel versteift. In Verbindung mit Punkt 6 hat man dann Probleme das Kabel aufzurollen.
Punkt 4 ist ein generelles Problem, das sich bei Kälte verschlimmert. Das Kabel darf nicht verdreht eingeführt werden, da es sich sonst in der Rolle verklemmt.
Zu Punkt 5 wäre zu sagen, daß von den beworbenen 3 m Kabellänge gerade einmal 2,40 m vorhanden sind.
Deshalb stand für mich fest, bevor es Winter wird, muß ein Ersatz her. Der neue Kabelaufroller sollte folgende Kriterien erfüllen.
Das nächste Bild zeigt den original Kabelaufroller.
Wie ihr seht, liegt er auf dem Tisch :-) Mein SAM lädt aber noch! Wie mein Umbau im Detail aussieht, werde ich demnächst hier zeigen.
Zusammenfassend hat das Ladekabel/Aufroller im SAM folgende Mängel:
- Querschnitt zu gering
- Schuko vermutlich schlecht kontaktiert
- Leitung aus PVC
- Flachleitung
- zu kurz
- Federkraft zu gering
Punkt 3 ist in der kalten Jahreszeit ein großer Nachteil, da sich das Kabel versteift. In Verbindung mit Punkt 6 hat man dann Probleme das Kabel aufzurollen.
Punkt 4 ist ein generelles Problem, das sich bei Kälte verschlimmert. Das Kabel darf nicht verdreht eingeführt werden, da es sich sonst in der Rolle verklemmt.
Zu Punkt 5 wäre zu sagen, daß von den beworbenen 3 m Kabellänge gerade einmal 2,40 m vorhanden sind.
Deshalb stand für mich fest, bevor es Winter wird, muß ein Ersatz her. Der neue Kabelaufroller sollte folgende Kriterien erfüllen.
- größerer Kabelquerschnitt
- Gummileitung
- runde Leitung
- Teilauszug möglich
- guter robuster Einzug
- Thermosicherung
- ca. 5 m Länge
- Muß im Vorbau platz haben
Das nächste Bild zeigt den original Kabelaufroller.
Wie ihr seht, liegt er auf dem Tisch :-) Mein SAM lädt aber noch! Wie mein Umbau im Detail aussieht, werde ich demnächst hier zeigen.
Samstag, 5. November 2011
Ladekabel
Bei den zur Zeit käuflichen Elektrofahrzeugen ist das Ladekabel i.d.R. als separates Teil lose im Fahrzeug untergebracht. Als ich den iMiEV zur Probe fuhr, lag auch das Ladekabel lose im Kofferraum. Bei einem Ladehalt muß man es aus dem Fahrzeug holen und in voller Länge zwischen Fahrzeug und Steckdose ausbreiten.
Der ganze Aufwand fällt am Ende des Ladevorgangs abermals an. Bei schlechter Witterung ist das Kabel dann naß oder sogar verschmutzt. Weshalb hier keine bessere Lösung seitens der Industrie angeboten wird, ist mir ein Rätsel. Das einzige was die Industrie als innovative Lösung anbietet, ist ein Spiralladekabel, daß zumindest den Bodenkontakt minimiert.
Jede Hausfrau kennt ihn. Den Kabelaufroller im Bodenstaubsauger. Dieser hat sich seit Jahren bewährt. Zu Zeiten vor meiner Zentralstaubsaugeranlage, hatte ich nie Probleme mit dem Kabelaufroller des Staubsaugers. Es gibt auch weit bessere, robustere Industrie-Kabelaufroller, die in Werkstätten zum Einsatz kommen. Diese gibt es nicht nur einphasig, sonder auch dreiphasig in unterschiedlichen Leistungsklassen.
Da freue ich mich doch über die vorbildliche Lösung im SAM. Dieser hat vorne unter der Logo-Abdeckung einen Stecker, der sich wie beim Bodenstaubsauger herausziehen läßt.
Zudem ist die Position vorne mittig am Fahrzeug nach Tomi Engel (Die Netzintegration von Elektrofahrzeugen - Teil 2) die beste Platzierung für jede Parksituation. Das hat sich während meiner bisherigen Erfahrungen auch bestätigt.
Der ganze Aufwand fällt am Ende des Ladevorgangs abermals an. Bei schlechter Witterung ist das Kabel dann naß oder sogar verschmutzt. Weshalb hier keine bessere Lösung seitens der Industrie angeboten wird, ist mir ein Rätsel. Das einzige was die Industrie als innovative Lösung anbietet, ist ein Spiralladekabel, daß zumindest den Bodenkontakt minimiert.
Jede Hausfrau kennt ihn. Den Kabelaufroller im Bodenstaubsauger. Dieser hat sich seit Jahren bewährt. Zu Zeiten vor meiner Zentralstaubsaugeranlage, hatte ich nie Probleme mit dem Kabelaufroller des Staubsaugers. Es gibt auch weit bessere, robustere Industrie-Kabelaufroller, die in Werkstätten zum Einsatz kommen. Diese gibt es nicht nur einphasig, sonder auch dreiphasig in unterschiedlichen Leistungsklassen.
Da freue ich mich doch über die vorbildliche Lösung im SAM. Dieser hat vorne unter der Logo-Abdeckung einen Stecker, der sich wie beim Bodenstaubsauger herausziehen läßt.
Zudem ist die Position vorne mittig am Fahrzeug nach Tomi Engel (Die Netzintegration von Elektrofahrzeugen - Teil 2) die beste Platzierung für jede Parksituation. Das hat sich während meiner bisherigen Erfahrungen auch bestätigt.
Sonntag, 10. Juli 2011
Kleines SAM treffen
Mein SAM war im Mai auf der Hausmesse bei der Firma SOLERA Sunpower GmbH, da der firmeneigene SAM noch nicht geliefert wurde. Inzwischen hat auch Klemens von SOLERA seinen SAM bekommen.
Die SAM-Dichte in Balingen hat sich somit um 100% gesteigert :-)
Letzte Woche haben wir die Gelegenheit genutzt ein kleines SAM-Treffen zu arrangieren. Wir trafen uns standesgemäß am Balinger Ladehalt und tranken gemütlich einen Cappuccino in unmittelbarer Nähe.
Wir tauschten auch unsere Erfahrungen über den SAM aus. Dabei haben wir auch festgestellt, daß kleine Modifikationen inzwischen vorgenommen wurden. Die Lüftungsdüsen auf Radio-Höhe wurden gegen Höchtöner getauscht. Die Lüftungsdüsen wanderten auf die braune Ablage links und rechts neben dem Tacho.
Leider war das Wetter an dem Abend nicht so schön, so daß bei der anschließenden Heimfahrt der SAM-Korso von nicht allzu vielen Passanten wahrgenommen wurde. Dennoch waren die Reaktionen interessant zu beobachten. Mit einem SAM alleine ist man schon der Blickfang. Aber wenn dann zwei hintereinander fahren, gehen die Münder nicht mehr zu. :-)
Die SAM-Dichte in Balingen hat sich somit um 100% gesteigert :-)
| http://www.aufladen-und-geniessen.de/ |
Wir tauschten auch unsere Erfahrungen über den SAM aus. Dabei haben wir auch festgestellt, daß kleine Modifikationen inzwischen vorgenommen wurden. Die Lüftungsdüsen auf Radio-Höhe wurden gegen Höchtöner getauscht. Die Lüftungsdüsen wanderten auf die braune Ablage links und rechts neben dem Tacho.
Leider war das Wetter an dem Abend nicht so schön, so daß bei der anschließenden Heimfahrt der SAM-Korso von nicht allzu vielen Passanten wahrgenommen wurde. Dennoch waren die Reaktionen interessant zu beobachten. Mit einem SAM alleine ist man schon der Blickfang. Aber wenn dann zwei hintereinander fahren, gehen die Münder nicht mehr zu. :-)
Samstag, 11. Juni 2011
Der Strom kommt aus der Steckdose
So banal es klingt, es ist nun einmal so. Der Sprit kommt auch aus der Zapfsäule.
Was will ich damit sagen? Nun, die Personen, die negativ gegenüber Elektrofahrzeugen eingestellt sind, bringen oft das Argument, daß der Strom nicht aus der Steckdose, sondern aus dem schmutzigen Kraftwerk kommt. Nur kommt der Sprit auch nicht aus der heilen Welt in die Tankstelle. Wer einmal verwaiste Ölfelder gesehen hat, will kein Öl mehr sinnlos verbrennen. Auch die Gewinnung von Öl aus Ölsand ist alles andere als umweltfreundlich. Dabei liegt der Erntefaktor gerade einmal bei ca. 3! Ein Liter Öl muß verwendet werden um 3 Liter Öl zu gewinnen. Dabei werden noch zwei Liter Wasser vergiftet!
Trotzdem will ich nicht primär mit Kohle- und Atomstrom "tanken" auch wenn es sich nicht immer vermeiden läßt. Zum einen beziehe ich Ökostrom zum anderen habe ich seit 2003 eine PV-Anlage auf dem Dach, die knapp 7000 kWh pro Jahr liefert.
Am Arbeitsplatz hat mein Arbeitgeber zwar keine PV auf dem Dach, dafür aber die Nachbarfirmen ringsherum.
Da sich der Strom den Weg des geringsten Widerstandes sucht, ist es sehr wahrscheinlich, daß der Ladestrom von den PV-Anlagen kommt und nicht von Neckarwestheim.
Übrigens: Strom kann jeder selbst mit einfachsten Mitteln "herstellen". Mit Treibstoff ist das schon aufwändiger sich selbst zu versorgen.
Was will ich damit sagen? Nun, die Personen, die negativ gegenüber Elektrofahrzeugen eingestellt sind, bringen oft das Argument, daß der Strom nicht aus der Steckdose, sondern aus dem schmutzigen Kraftwerk kommt. Nur kommt der Sprit auch nicht aus der heilen Welt in die Tankstelle. Wer einmal verwaiste Ölfelder gesehen hat, will kein Öl mehr sinnlos verbrennen. Auch die Gewinnung von Öl aus Ölsand ist alles andere als umweltfreundlich. Dabei liegt der Erntefaktor gerade einmal bei ca. 3! Ein Liter Öl muß verwendet werden um 3 Liter Öl zu gewinnen. Dabei werden noch zwei Liter Wasser vergiftet!
Trotzdem will ich nicht primär mit Kohle- und Atomstrom "tanken" auch wenn es sich nicht immer vermeiden läßt. Zum einen beziehe ich Ökostrom zum anderen habe ich seit 2003 eine PV-Anlage auf dem Dach, die knapp 7000 kWh pro Jahr liefert.
Am Arbeitsplatz hat mein Arbeitgeber zwar keine PV auf dem Dach, dafür aber die Nachbarfirmen ringsherum.
Da sich der Strom den Weg des geringsten Widerstandes sucht, ist es sehr wahrscheinlich, daß der Ladestrom von den PV-Anlagen kommt und nicht von Neckarwestheim.
Übrigens: Strom kann jeder selbst mit einfachsten Mitteln "herstellen". Mit Treibstoff ist das schon aufwändiger sich selbst zu versorgen.
Samstag, 21. Mai 2011
10 Jahre Elektrotankstelle der Stadtwerke Balingen
Die Elektrotankstelle in Balingen wurde 10 Jahre alt. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch und ein großes Lob an die Stadt Balingen und die Stadtwerke Balingen, die schon früh an die Zukunft der elektrischen Mobilität geglaubt haben.
http://www.balingen.de/servlet/PB/menu/1329013_l1/index.html
http://www.stadtwerke-balingen.de/cms/Home/Tickerlaufband/10_Jahre_Stromtankstelle_-_Ueben_Rathaus_14.html
Was mir an diesem Ladehalt so gut gefällt, ist der diskriminierungsfreie Zugang. Keine Smartcard, keine geschlossene Usergruppe, keine Schicki-Micki Ladesäule.
Nein, einfach eine solide Gartensteckdose; einfach preiswert gut.
Wenn man überlegt, was Parkraum kostet! Grundstück, Erschließung und Unterhalt, da fallen die paar Cent für den Strom nicht ins Gewicht. Deshalb propagiere ich einfache kostenlose Stromanschlüsse an Parkplätzen. Ein Abrechnungssystem kommt in meinen Augen nur für Schnell-Ladestationen in Frage, wo der Nutzer einen Mehrwert hat. So lange es sich um max. 3,5 kW Ladeleistung handelt, treibt ein Abrechnungssystem die Kosten nur unnötig nach oben.
Wie wird das eigentlich in Skandinavien gehandhabt? Muß man für die elektrische Auftauung der Verbrenner etwas bezahlen?
http://www.balingen.de/servlet/PB/menu/1329013_l1/index.html
http://www.stadtwerke-balingen.de/cms/Home/Tickerlaufband/10_Jahre_Stromtankstelle_-_Ueben_Rathaus_14.html
Was mir an diesem Ladehalt so gut gefällt, ist der diskriminierungsfreie Zugang. Keine Smartcard, keine geschlossene Usergruppe, keine Schicki-Micki Ladesäule.
Nein, einfach eine solide Gartensteckdose; einfach preiswert gut.
Wenn man überlegt, was Parkraum kostet! Grundstück, Erschließung und Unterhalt, da fallen die paar Cent für den Strom nicht ins Gewicht. Deshalb propagiere ich einfache kostenlose Stromanschlüsse an Parkplätzen. Ein Abrechnungssystem kommt in meinen Augen nur für Schnell-Ladestationen in Frage, wo der Nutzer einen Mehrwert hat. So lange es sich um max. 3,5 kW Ladeleistung handelt, treibt ein Abrechnungssystem die Kosten nur unnötig nach oben.
Wie wird das eigentlich in Skandinavien gehandhabt? Muß man für die elektrische Auftauung der Verbrenner etwas bezahlen?
Montag, 28. März 2011
Besuch beim Arzt
Mein Sohn hat sich eine kleine Platzwunde am Kopf zugezogen. Nichts dramatisches. Es war aber ein Schulunfall, deshalb ging ich mit ihm zum Arzt. Der Kinderarzt hat seine Praxis in der Nähe des öffentlichen Ladehalts. Deshalb war mein Ziel dort zu Parken.
Zwei Stellplätze gibt es dort. Ein 90 Min. Kurzzeitplatz und ein Langzeitparkplatz für eine Vollladung.
Eigentlich wollte ich den Kurzzeitparkplatz verwenden, falls ein Elektrofahrer einen längeren Halt in unserer Stadt eingeplant haben sollte. Doch auf diesem Platz stand schon ein Verbrenner.
Zwei Stellplätze gibt es dort. Ein 90 Min. Kurzzeitplatz und ein Langzeitparkplatz für eine Vollladung.
Eigentlich wollte ich den Kurzzeitparkplatz verwenden, falls ein Elektrofahrer einen längeren Halt in unserer Stadt eingeplant haben sollte. Doch auf diesem Platz stand schon ein Verbrenner.
Samstag, 26. März 2011
Eis essen mit der Tochter
Heute war ein herrlicher Tag mit angenehmen Temperaturen. Da liegt es nahe die Eisdiele in der Stadt aufzusuchen. Da die Stadt Balingen schon seit Jahren einen kostenlosen Ladehalt in Bahnhofsnähe anbietet, nutzte ich die Gelegenheit den Ladehalt zu testen.
Es befinden sich zwei Gartenschukosteckdosen mit Deckel jeweils vor den beiden Stellplätzen. Wobei die obere Steckdose mit einem Kabelbinder verschlossen war. Zum Laden war keine zusätzliche Aktion notwendig. Einfach Stecker rein und los geht's.
Nach einer leckeren Portion Eis und einer halben Stunde später, war ca. 1 kWh mehr im Akku.
An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an die Stadt Balingen und den Stadtwerken Balingen für diese vorausschauende Dienstleistung.
Es befinden sich zwei Gartenschukosteckdosen mit Deckel jeweils vor den beiden Stellplätzen. Wobei die obere Steckdose mit einem Kabelbinder verschlossen war. Zum Laden war keine zusätzliche Aktion notwendig. Einfach Stecker rein und los geht's.
Nach einer leckeren Portion Eis und einer halben Stunde später, war ca. 1 kWh mehr im Akku.
An dieser Stelle nochmals recht herzlichen Dank an die Stadt Balingen und den Stadtwerken Balingen für diese vorausschauende Dienstleistung.
Dienstag, 22. März 2011
Ladehalt am Arbeitsplatz
An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem Arbeitgeber bedanken. Als ich nach einem Ladehalt gefragt hatte, gab es kein Zögern. Es ging nur noch darum, einen geeigneten Platz zu finden. Selbstverständlich wird der Strom über einen Zähler erfaßt, damit keiner denken muß, ich werde bevorteilt.
Vor dem Trafohäuschen sollte genug Energie für den SAM bereitstehen :-)
Vor dem Trafohäuschen sollte genug Energie für den SAM bereitstehen :-)
Sonntag, 13. März 2011
Zweiter Ladehalt
Eigentlich war nur ein Ladehalt geplant. Doch der höhere Verbrauch erforderte einen zweiten Stopp.
Zunächst ging es gemütlich von Calw nach Nagold. Doch kurz nach Nagold wußte ich noch von der Hinfahrt, daß eine lange Steigung noch zu bewältigen ist. Dadurch, daß ich mittlerweile wußte, daß die Null auf der Ladeanzeige nicht leer bedeutet, ging ich es dieses Mal entspannter an. Ich wollte auf alle Fälle bis über den Neckar kommen.
Kurz bevor es bergab ins Neckartal ging, zog ich auf der kleinen Landstraße eine kleine (3 Autos) Schlange hinter mir her. Die Straße war schmal und nicht weit einsehbar. Ich fuhr ca. 65 km/h.
Auf einmal überholte ein kleiner Flitzer ganz von hinten die komplette Schlange. Es war ein Tesla aus Tuttlingen. Das beflügelte mich richtig. Ich war einer von den Elektrofahrer.
Der Neckar war hinter uns, und die Ladeanzeige ging allmählich Richtung "echte" Null. Eine Steckdose muß 15 km vor dem Ziel noch her.
Ich fuhr nach Bad Imnau um in einem Lokal nach Getränk und Strom Ausschau zu halten. In Bad Imnau sollten Getränke ja kein Problem darstellen. ;-)
Das erste Lokal, das wir fanden hatte leider zu. Ich wollte aber nicht ewig etwas suchen, da die Null immer näher kam. Ich erinnerte mich aber, daß am Ortseingang die Feuerwehr war und fuhr dort hin. Ich hatte Glück, daß jemand da war, weil sie wenig später eine Übung durchführten.
Die Jungs waren sehr nett und interessiert. Das Laden war somit kein Problem. Ein Getränk gab es auch noch dazu. Eine kleine Spende für die Vesperkasse und die 2 kWh waren auch beglichen. Die Heimfahrt war somit geschafft.
Zunächst ging es gemütlich von Calw nach Nagold. Doch kurz nach Nagold wußte ich noch von der Hinfahrt, daß eine lange Steigung noch zu bewältigen ist. Dadurch, daß ich mittlerweile wußte, daß die Null auf der Ladeanzeige nicht leer bedeutet, ging ich es dieses Mal entspannter an. Ich wollte auf alle Fälle bis über den Neckar kommen.
Kurz bevor es bergab ins Neckartal ging, zog ich auf der kleinen Landstraße eine kleine (3 Autos) Schlange hinter mir her. Die Straße war schmal und nicht weit einsehbar. Ich fuhr ca. 65 km/h.
Auf einmal überholte ein kleiner Flitzer ganz von hinten die komplette Schlange. Es war ein Tesla aus Tuttlingen. Das beflügelte mich richtig. Ich war einer von den Elektrofahrer.
Der Neckar war hinter uns, und die Ladeanzeige ging allmählich Richtung "echte" Null. Eine Steckdose muß 15 km vor dem Ziel noch her.
Ich fuhr nach Bad Imnau um in einem Lokal nach Getränk und Strom Ausschau zu halten. In Bad Imnau sollten Getränke ja kein Problem darstellen. ;-)
Das erste Lokal, das wir fanden hatte leider zu. Ich wollte aber nicht ewig etwas suchen, da die Null immer näher kam. Ich erinnerte mich aber, daß am Ortseingang die Feuerwehr war und fuhr dort hin. Ich hatte Glück, daß jemand da war, weil sie wenig später eine Übung durchführten.
Die Jungs waren sehr nett und interessiert. Das Laden war somit kein Problem. Ein Getränk gab es auch noch dazu. Eine kleine Spende für die Vesperkasse und die 2 kWh waren auch beglichen. Die Heimfahrt war somit geschafft.
Erster Ladehalt
Der Berg war geschafft. Ins Tal ging's überwiegend im Schnee-Modus, weshalb der Akku auch nicht voller wurde :-(
Laut Berechnung sollte noch gut die Hälfte im Akku sein. Es waren aber nur ca. 25-30%. (knapp über der Null)
Auf der Hinfahrt hatten wir in Hirsau ein lauschiges Plätzchen entdeckt.
Das Hotel Kloster Hirsau war unser Ziel. Zunächst parkte ich auf einem herkömmlichen Parkplatz. Wir gingen ins Restaurant und fragten, ob es möglich wäre, während unseres Aufenthalts mein Elektrofahrzeug zu laden. Das freundliche Personal sagte sofort ja, und suchte mit mir zusammen eine Steckdose. Leider war keine im Außenbereich zu finden. Auch die Tiefgarage war, wie so oft, Steckdosen frei.
Die junge Dame gab sich damit nicht zufrieden. Im Flur des Nebeneinganges war eine Dose zu finden. Die Tür wurde offen gelassen und ich konnte mit meinem Verlängerungskabel den SAM an die Leine nehmen.
Das Ambiente war sehr angenehm und das Essen ausgezeichnet. Somit war es kein Problem gemütlich zu Speisen, so daß nach knapp zwei Stunden ca. 3,5 kWh nachgeladen wurden.
Als wir uns verabschiedeten bedankte ich mich recht herzlich für die Gastfreundschaft, und Informierte das Personal noch über die entstanden Kosten von ca. 70 Cent. Ich hinterließ noch einen Flyer von Aufladen & Genießen bevor es dann weiter ging.
Laut Berechnung sollte noch gut die Hälfte im Akku sein. Es waren aber nur ca. 25-30%. (knapp über der Null)
Auf der Hinfahrt hatten wir in Hirsau ein lauschiges Plätzchen entdeckt.
Das Hotel Kloster Hirsau war unser Ziel. Zunächst parkte ich auf einem herkömmlichen Parkplatz. Wir gingen ins Restaurant und fragten, ob es möglich wäre, während unseres Aufenthalts mein Elektrofahrzeug zu laden. Das freundliche Personal sagte sofort ja, und suchte mit mir zusammen eine Steckdose. Leider war keine im Außenbereich zu finden. Auch die Tiefgarage war, wie so oft, Steckdosen frei.
Die junge Dame gab sich damit nicht zufrieden. Im Flur des Nebeneinganges war eine Dose zu finden. Die Tür wurde offen gelassen und ich konnte mit meinem Verlängerungskabel den SAM an die Leine nehmen.
Das Ambiente war sehr angenehm und das Essen ausgezeichnet. Somit war es kein Problem gemütlich zu Speisen, so daß nach knapp zwei Stunden ca. 3,5 kWh nachgeladen wurden.
Als wir uns verabschiedeten bedankte ich mich recht herzlich für die Gastfreundschaft, und Informierte das Personal noch über die entstanden Kosten von ca. 70 Cent. Ich hinterließ noch einen Flyer von Aufladen & Genießen bevor es dann weiter ging.
Samstag, 8. Januar 2011
Ladehalt im Schnee
Als wir heute in der Stadt waren, parkten wir in der Nähe der kostenlosen Stellplätze für Elektrofahrzeuge.
Alle Parkplätze waren schneefrei. Nur die beiden für Elektrofahrzeuge dienten als Zwischenlager für den Schnee der restlichen Parkflächen. Hoffen wir, daß keiner hier einen Ladehalt eingeplant hat.
Alle Parkplätze waren schneefrei. Nur die beiden für Elektrofahrzeuge dienten als Zwischenlager für den Schnee der restlichen Parkflächen. Hoffen wir, daß keiner hier einen Ladehalt eingeplant hat.
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