Viele werden diesen Ausspruch nicht mehr kennen. Die älteren Leser meines Blogs werden aber sicher wissen was ich meine.
Früher war es üblich, das an der Tankstelle der Tankwart das Auto betankt hatte.
Man fuhr zur Tankstelle an die Zapfsäule und wartete bis der Tankwart zu einem kam. Durch das geöffnete Fenster rief man ihm zu: Volltanken bitte!
Während das Benzin floß, reinigte der freundliche Herr einem noch die Scheibe und fragte noch: Soll ich noch nach dem Öl schauen?
Diesen Service vermißt man heute. Bei den aktuellen Kosten für eine Tankfüllung könnte man sich diesen "Luxus" aber gut leisten, da die Mehrkosten sich im Rahmen halten würde.
Mit dem Elektroauto hat man aber wieder einen gewissen Komfort, fast noch besser als früher. Wenn man z.B. ins Kino gehen möchte, parkt man sein eMobil an einem Parkplatz mit Steckdose.
Die Ladeanzeige steht schon auf Reserve. Zum Kino ist es nicht weit.
Während man sich mit Partner und Freunden im Kino amüsiert, wird das Fahrzeug geladen. Nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden zeigt die Ladeanzeige "voll" an.
Das Fahrzeug unserer Freunde - ein Verbrenner - wurde leider von keiner Fee aufgetankt.
Info:
Info:
Die Geburt:
www.brandeins.de/archiv/magazin/mach-was-draus/artikel/so-smart.html
Die Macher: www.friends-of-sam.com
Die Produzenten: www.imotive.pl
Der Verkauf: www.gespa-energy.de
Die Diskussion: http://26332.foren.mysnip.de/list.php?15123
Mittwoch, 26. September 2012
Montag, 3. September 2012
500 Aufladungen
Um die Anzahl der Aufladungen zu ermitteln braucht man nur die gefahrenen Kilometer durch 45 km teilen. Bei einem Kilometerstand von 22500 km kommen somit 500 Aufladungen zusammen. Diese Anzahl bezieht sich nur auf meinen eigenen SAM 106.
Mit dem Leih-SAM 27 bin ich nochmals ca. 9000 km gefahren. Somit habe ich schon 700 Ladehalte hinter mir.
Bis auf ein paar Ausnahmen wurden alle Ladungen an den o.g. Steckdosen durchgeführt.
Die Ladung mit 2 kW an einer Schuko-Steckdose bereitet keine Probleme, solange die Steckverbindung in einem ordentlichen Zustand sind. Sobald aber Übergangswiderstände entstehen, kann es sehr heiß werden.
Das war auch der Grund, weshalb ich das original Ladekabel vom SAM gegen ein hochwertigeres getauscht hatte.
Messungen mit dem alten Kabel haben Temperaturen von ca. 50°C am Kabelaustritt vom Stecker gezeigt. Die Messung erfolgte bei einer Umgebungstemperatur von nur 5°C!
Die Metallstifte konnte man nicht mehr anfassen. Diese Hitzeentwicklung ist auch an der Schuko-Kupplung zu sehen, die ich mittlerweile ausgetauscht habe.
Für eine Ladeleistung von 3,5 kW müßte ein sogenannter Campingstecker (CEE blau) verwendet werden.
Mittwoch, 4. Juli 2012
20000 km
Nun habe ich das zweite Mal die 20000 km Marke mit dem SAM überschritten. Das erste Mal waren es meine gefahrenen Kilometer mit einem SAM. Es handelte sich damals aber um zwei verschiedene Fahrzeuge. Mit SAM 106 waren es ca. 15000 km und die restlichen 5000 km wurden mit dem Leih-SAM 27 absolviert.
Doch nun ist die Grenze von 20000 km auch mit dem SAM 106 durchbrochen. Zusammen mit SAM 27 sind es gut 29000 km die ich mit einem SAM unterwegs war.
Das Fahren mit dem SAM ist mittlerweile für meine Frau und mich zur Selbstverständlichkeit geworden.
Auch das Umfeld hat sich mittlerweile an den Anblick gewöhnt. Es kommt nur noch selten vor, daß ein Erstkontakt stattfindet.
Der erste Twizy ist mir auch schon fahrend entgegen gekommen. In diesem Stadium ist ein freundlicher Gruß obligatorisch. Ich kann mich noch an die erste Zeit mit meinem Smart gut erinnern, als das auch so war. ;-)
Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis man das Grüßen einstellt....
Doch nun ist die Grenze von 20000 km auch mit dem SAM 106 durchbrochen. Zusammen mit SAM 27 sind es gut 29000 km die ich mit einem SAM unterwegs war.
Das Fahren mit dem SAM ist mittlerweile für meine Frau und mich zur Selbstverständlichkeit geworden.
Auch das Umfeld hat sich mittlerweile an den Anblick gewöhnt. Es kommt nur noch selten vor, daß ein Erstkontakt stattfindet.
Der erste Twizy ist mir auch schon fahrend entgegen gekommen. In diesem Stadium ist ein freundlicher Gruß obligatorisch. Ich kann mich noch an die erste Zeit mit meinem Smart gut erinnern, als das auch so war. ;-)
Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis man das Grüßen einstellt....
Mittwoch, 20. Juni 2012
cos φ
Das Ladeverhalten des SAM als "grünes" Auto habe ich schon häufiger kritisiert. Es ist nicht immer möglich, den Ladezeitpunkt mit einer Schaltuhr zu steuern. Zudem ist der SAM auch noch sehr anspruchsvoll was Schaltuhren anbelangt.
Deshalb ist es häufig unvermeidbar, daß der SAM nach Ladeende noch längere Zeit am Netz hängt.
In dieser Post-Lade-Phase wird ca. 100 W verkonsumiert.
Aus diesem Grund addiere ich an jedem Arbeitstag 0,5 kWh zu der eigentlichen Ladeenergie. Dieser Zusatzverbrauch verschlechtert natürlich auch den Verbrauch ab Steckdose.
In der Vergangenheit kam es selten vor, daß nach Ladeende zwar alles "normal" aussah, auch die Umwälzpumpe lief noch, doch ein Blick aufs Energiemeter überraschte mit nur 8-9 W Wirkleistung. Die Frage die ich mir dann immer stellte, warum kann das nicht immer so sein? Zugegeben ist dieser Wunsch egoistisch, da sich die Scheinleistung nicht verringert hat. Es wurde in diesem Fall nur statt Wirkleistung Blindleistung generiert, die auf dem Stromzähler nicht verbucht wird. :-)
Doch diese 90 var werden das örtliche Netz nicht zur Überlast bringen.
Beim Encoder-Tausch gab es für alle elektronischen Helferlein überarbeitetet Aufgabenblätter. Dem Lader hat man vermutlich die Anweisung gegeben, diesen oben beschriebenen seltenen Fall nicht als Ausnahme sondern zur Regel zu machen.
Nicht anders kann ich mir den freudigen Zustand erklären, daß seither bei jeder Ladung am Ende auf dem Energiemeter 9 W zu sehen ist.
Deshalb werde ich die täglichen 0,5 kWh Standby Verbrauch nicht mehr im Spritmonitor berücksichtigen.
Deshalb ist es häufig unvermeidbar, daß der SAM nach Ladeende noch längere Zeit am Netz hängt.
In dieser Post-Lade-Phase wird ca. 100 W verkonsumiert.
Aus diesem Grund addiere ich an jedem Arbeitstag 0,5 kWh zu der eigentlichen Ladeenergie. Dieser Zusatzverbrauch verschlechtert natürlich auch den Verbrauch ab Steckdose.
In der Vergangenheit kam es selten vor, daß nach Ladeende zwar alles "normal" aussah, auch die Umwälzpumpe lief noch, doch ein Blick aufs Energiemeter überraschte mit nur 8-9 W Wirkleistung. Die Frage die ich mir dann immer stellte, warum kann das nicht immer so sein? Zugegeben ist dieser Wunsch egoistisch, da sich die Scheinleistung nicht verringert hat. Es wurde in diesem Fall nur statt Wirkleistung Blindleistung generiert, die auf dem Stromzähler nicht verbucht wird. :-)
Doch diese 90 var werden das örtliche Netz nicht zur Überlast bringen.
Beim Encoder-Tausch gab es für alle elektronischen Helferlein überarbeitetet Aufgabenblätter. Dem Lader hat man vermutlich die Anweisung gegeben, diesen oben beschriebenen seltenen Fall nicht als Ausnahme sondern zur Regel zu machen.
Nicht anders kann ich mir den freudigen Zustand erklären, daß seither bei jeder Ladung am Ende auf dem Energiemeter 9 W zu sehen ist.
Deshalb werde ich die täglichen 0,5 kWh Standby Verbrauch nicht mehr im Spritmonitor berücksichtigen.
Sonntag, 17. Juni 2012
Encoder Tausch
Mein SAM hatte ab und zu das Problem, daß er einfach von jetzt auf gleich keinen Vortrieb mehr hatte. Mit Hilfe eines Datenloggers wurde das Problem lokalisiert. Schnell war klar der Inkrementalgeber auf der Motorachse ist das Problem.
Der AMT103 Incremental Encoder von CUI Inc. wurde deshalb ausgetauscht.
Dafür mußte der Motor nicht ausgebaut werden. Es reichte aus, die kleine Abdeckung auf der rechten Seite zu entfernen.
Seit dieser Reparatur läuft mein SAM wieder zuverlässig.
Wer sich näher mit der Technik beschäftigen will, kann sich unter anderem auf den Seiten von DigiKey informieren, oder im folgenden Video von Hilmar:
Der AMT103 Incremental Encoder von CUI Inc. wurde deshalb ausgetauscht.
Dafür mußte der Motor nicht ausgebaut werden. Es reichte aus, die kleine Abdeckung auf der rechten Seite zu entfernen.
Seit dieser Reparatur läuft mein SAM wieder zuverlässig.
Wer sich näher mit der Technik beschäftigen will, kann sich unter anderem auf den Seiten von DigiKey informieren, oder im folgenden Video von Hilmar:
Samstag, 16. Juni 2012
Bilder vom SAM 2.5
Von der überarbeiteten Version unseres SAM habe ich Bilder von Matthias bekommen. Danke nochmals an dieser Stelle.
Sie zeigen im wesentlichen Details von der linken Scheibe, die bei dieser Ausführung in der Mitte aufklappbar ist.
Durch diese große Öffnung kommt bestimmt genügend Frischluft an heißen Sommertagen ins Fahrzeug.
Das obere Türteil wird mit diesem Hebel in Position gehalten.
Die Plexiglas-Tür wurde für diesen Umbau in zwei Teile getrennt. Die Notentriegelungslaschen wurden nur am unteren festen Teil angebracht.
Die restliche Türmechanik blieb erhalten. Dieser Umbau sollte auch nachträglich an bestehenden Fahrzeugen durchführbar sein.
Zunächst dachte ich die weiße Farbe wäre der Naturton von Polyethylen.
Doch mir wurde mitgeteilt, daß es sich um eine spezielle Lackierung handelt.
Sie zeigen im wesentlichen Details von der linken Scheibe, die bei dieser Ausführung in der Mitte aufklappbar ist.
Durch diese große Öffnung kommt bestimmt genügend Frischluft an heißen Sommertagen ins Fahrzeug.
Das obere Türteil wird mit diesem Hebel in Position gehalten.
Die Plexiglas-Tür wurde für diesen Umbau in zwei Teile getrennt. Die Notentriegelungslaschen wurden nur am unteren festen Teil angebracht.
Die restliche Türmechanik blieb erhalten. Dieser Umbau sollte auch nachträglich an bestehenden Fahrzeugen durchführbar sein.
Zunächst dachte ich die weiße Farbe wäre der Naturton von Polyethylen.
Doch mir wurde mitgeteilt, daß es sich um eine spezielle Lackierung handelt.
Mittwoch, 13. Juni 2012
Teure Elektroautos
Auf Heise sind die Preise für den Smart ed zu sehen.
Laut diesen Informationen kostet der Smart ed ohne Akku 18910.- €.
Mit Akku 23680.- €.
Das macht eine Differenz von 4770.- € für den 17,6 kWh großen Li-Tec Akku. Der Preis für eine kWh liegt somit bei 271.- €. Respekt!
Für diesen Preis bekommt man noch nicht einmal TS-Zellen bei der Sammelbestellung.
Das teure am eFahrzeug ist in diesem Fall nicht der Akku.
Beim SAM kostet der 7 kWh Akku 6500.- € und liegt somit bei 928.- €/kWh.
Die Frage beim Smart ed ist eher, weshalb kostet er so viel ohne Akku?
Bei Renault ist es nicht anders. Auch hier kostet die Elektroversion des Fluence ohne den angeblich so teuren Akku bedeutend mehr, als die Verbrennerversion.
Der einzige Grund kann nur sein, die Verkaufszahlen gering zu halten.
Bei Artikeln die verkauft werden wollen, sieht die Sache nämlich anders aus.

Dieser Auszug ist aus einem TOOM Prospekt, den trage ich schon knapp zwei Jahre mit mir herum. Das NoName Produkt als Benziner ist teurer als das Markenprodukt mit LiIon Akku.
Laut diesen Informationen kostet der Smart ed ohne Akku 18910.- €.
Mit Akku 23680.- €.
Das macht eine Differenz von 4770.- € für den 17,6 kWh großen Li-Tec Akku. Der Preis für eine kWh liegt somit bei 271.- €. Respekt!
Für diesen Preis bekommt man noch nicht einmal TS-Zellen bei der Sammelbestellung.
Das teure am eFahrzeug ist in diesem Fall nicht der Akku.
Beim SAM kostet der 7 kWh Akku 6500.- € und liegt somit bei 928.- €/kWh.
Die Frage beim Smart ed ist eher, weshalb kostet er so viel ohne Akku?
Bei Renault ist es nicht anders. Auch hier kostet die Elektroversion des Fluence ohne den angeblich so teuren Akku bedeutend mehr, als die Verbrennerversion.
Der einzige Grund kann nur sein, die Verkaufszahlen gering zu halten.
Bei Artikeln die verkauft werden wollen, sieht die Sache nämlich anders aus.
Dieser Auszug ist aus einem TOOM Prospekt, den trage ich schon knapp zwei Jahre mit mir herum. Das NoName Produkt als Benziner ist teurer als das Markenprodukt mit LiIon Akku.
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