Um die tägliche Reichweite zu vergrößern, kann zu jeder Gelegenheit nachgeladen werden. Ein Nachladen muß nicht zwingend eine Komplettladung sein. Da am Ende eines Ladevorganges die Ladeleistung kontinuierlich abnimmt, ist das Ladezeit/Reichweiten Verhältnis am besten, solange mit der maximalen Ladeleistung geladen wird.
Obiges Bild zeigt so eine Zwischenladung. Die maximale Ladeleistung liegt nach ca. drei Minuten an. Es wurde mit ca. 2,1 kW geladen bis der Stecker gezogen wurde.
Ein Hinweis zur Auswertesoftware.
Diese Vergrößerungen lassen sich einfach mit der Maus durch Aufziehen eines Rechteckes durchführen. Auf einer Infoleiste wird das Integral der Wirkleistungskurve des angezeigten Ausschnittes angezeigt. Für obigen Ausschnitt wird ein Wert von 2,959 kWh berechnet.
Info:
Info:
Die Geburt:
www.brandeins.de/archiv/magazin/mach-was-draus/artikel/so-smart.html
Die Macher: www.friends-of-sam.com
Die Produzenten: www.imotive.pl
Der Verkauf: www.gespa-energy.de
Die Diskussion: http://26332.foren.mysnip.de/list.php?15123
Samstag, 1. Oktober 2011
Ladung ohne Standby
Die Überschrift ist nicht ganz korrekt. Der Ladevorgang beim SAM produziert am Ende der Ladung immer einen Standby von ca. 100 VA. Es gibt aber Unterschiede in der Phasenlage von Strom und Spannung. Nicht immer sind Strom und Spannung phasengleich, so daß es auch vorkommen kann, daß die Wirkleistung sehr gering ist.
Im oberen Bild sieht man eine komplette Ladung. Die dunkelrote Kurve beschreibt den Verlauf der Wirkleistung. Die Scheinleistung ist als helle Linie dargestellt. Zunächst kann man sehen, daß über den kompletten Ladevorgang Wirk- und Scheinleistung gleich sind. CosPhi ist somit 1 und es handelt sich um eine ohmsche Last.
Das lieben die E-Werke :-)
Am Ende des Ladevorgangs ist aber zu sehen, daß nur die Wirkleistung gegen Null geht. Die Scheinleistung bleibt bei ca. 100 VA. Das entspricht auch meinen bisherigen Messungen, bei denen ich einen Strom von 0,4 A gemessen hatte.
Im nachfolgenden Bild habe ich den Bereich des Standby vergrößert dargestellt.
Der Abfall der beiden Kurven am Ende war der Zeitpunkt als ich den Stecker zog. Sonst wären die Horizontalen ewig so weiter gegangen. In dieser Aufzeichnung sieht man sehr schön das Produkt aus Strom und Spannung. 0,4 A x 230 V ergibt 92 VA. Bezahlen muß ich nur die dunkelrote Linie mit ca. 8 W.
Warum der Lader manchmal auf kapazitive Last umschaltet müßte man die Entwickler fragen. Ich finde es gut, da ich Blindleistung nicht bezahlen muß ;-)
Im oberen Bild sieht man eine komplette Ladung. Die dunkelrote Kurve beschreibt den Verlauf der Wirkleistung. Die Scheinleistung ist als helle Linie dargestellt. Zunächst kann man sehen, daß über den kompletten Ladevorgang Wirk- und Scheinleistung gleich sind. CosPhi ist somit 1 und es handelt sich um eine ohmsche Last.
Das lieben die E-Werke :-)
Am Ende des Ladevorgangs ist aber zu sehen, daß nur die Wirkleistung gegen Null geht. Die Scheinleistung bleibt bei ca. 100 VA. Das entspricht auch meinen bisherigen Messungen, bei denen ich einen Strom von 0,4 A gemessen hatte.
Im nachfolgenden Bild habe ich den Bereich des Standby vergrößert dargestellt.
Der Abfall der beiden Kurven am Ende war der Zeitpunkt als ich den Stecker zog. Sonst wären die Horizontalen ewig so weiter gegangen. In dieser Aufzeichnung sieht man sehr schön das Produkt aus Strom und Spannung. 0,4 A x 230 V ergibt 92 VA. Bezahlen muß ich nur die dunkelrote Linie mit ca. 8 W.
Warum der Lader manchmal auf kapazitive Last umschaltet müßte man die Entwickler fragen. Ich finde es gut, da ich Blindleistung nicht bezahlen muß ;-)
Datenlogger zur Ladungsanalyse
Auf meiner Wunschliste stand schon länger der Datenlogger von Voltcraft. Seit kurzem habe ich ihn im Einsatz und bin im großen und ganzen sehr damit zufrieden.
Zunächst hatte ich bedenken, diesen Logger zu erwerben, da die Kommentare auf der Produktseite eher negativ gestimmt sind. Zum Glück ließ ich mich nicht davon beirren.
Der Logger zeichnet die Schein- und Wirkleistung in seinem internen Speicher auf. Dieser soll eine Kapazität von ca. einem halben Jahr haben. Jederzeit kann man mit einer SD-Card die Daten auslesen und auf den PC übertragen. Mit der PC Software lassen sich dann die Daten visualisieren.
Einziger Wermutstropfen ist, daß die Daten binär auf die SD-Card geschrieben werden. Somit ist es mehr Aufwand einen Importfilter für andere Betriebssysteme zu schreiben, da das Format nicht dokumentiert ist.
In den folgenden Beiträgen werde ich einzelne Ladungen Dokumentieren.
Zunächst hatte ich bedenken, diesen Logger zu erwerben, da die Kommentare auf der Produktseite eher negativ gestimmt sind. Zum Glück ließ ich mich nicht davon beirren.
Der Logger zeichnet die Schein- und Wirkleistung in seinem internen Speicher auf. Dieser soll eine Kapazität von ca. einem halben Jahr haben. Jederzeit kann man mit einer SD-Card die Daten auslesen und auf den PC übertragen. Mit der PC Software lassen sich dann die Daten visualisieren.
Einziger Wermutstropfen ist, daß die Daten binär auf die SD-Card geschrieben werden. Somit ist es mehr Aufwand einen Importfilter für andere Betriebssysteme zu schreiben, da das Format nicht dokumentiert ist.
In den folgenden Beiträgen werde ich einzelne Ladungen Dokumentieren.
Sonntag, 18. September 2011
Große Qalitätsoffensive
Da den Machern vom SAM die Kundenzufriedenheit sehr wichtig ist und ihnen selbst viel am SAM liegt, war es ihnen ein Dorn im Auge, daß so mancher SAM Fahrer über kleine Probleme berichtete.
Deshalb bekam jeder SAM Fahrer eine Liste, auf der "fast" alle Teile vom SAM in Form einer Tabelle aufgeführt waren, zugeschickt, in der man zu jedem Punkt, der ein Problem beherbergte, einen Kommentar abgeben konnte.
In der zweiten Phase werden nun die Fahrzeuge von einem Service-Team aufgesucht um die Probleme zu beseitigen.
Damit der Ablauf reibungslos funktioniert, ist ein trockener, temperierte Raum von Vorteil. Die Firma Hajo Schörle Kreativagentur + Verlag in Nagold stellte dafür einen geeigneten Platz zur Verfügung. Wir machten uns deshalb am Freitag Nachmittag auf den Weg nach Nagold. Am Ziel angekommen trafen wir auch Klemens, der seinen SAM ebenfalls zur Überarbeitung dort vorbei brachte. Mit dem Fahrzeug von Hajo und einem weiteren aus Horb standen somit vier SAM vor dem Firmengebäude.
Es war ein nettes, kleines SAM-Treffen. Wir saßen noch gemütlich zusammen und haben uns über unsere Erfahrungen ausgetauscht. Danach ging es auf die Heimreise in guter Hoffnung den SAM bald wieder zu haben.
Deshalb bekam jeder SAM Fahrer eine Liste, auf der "fast" alle Teile vom SAM in Form einer Tabelle aufgeführt waren, zugeschickt, in der man zu jedem Punkt, der ein Problem beherbergte, einen Kommentar abgeben konnte.
In der zweiten Phase werden nun die Fahrzeuge von einem Service-Team aufgesucht um die Probleme zu beseitigen.
Damit der Ablauf reibungslos funktioniert, ist ein trockener, temperierte Raum von Vorteil. Die Firma Hajo Schörle Kreativagentur + Verlag in Nagold stellte dafür einen geeigneten Platz zur Verfügung. Wir machten uns deshalb am Freitag Nachmittag auf den Weg nach Nagold. Am Ziel angekommen trafen wir auch Klemens, der seinen SAM ebenfalls zur Überarbeitung dort vorbei brachte. Mit dem Fahrzeug von Hajo und einem weiteren aus Horb standen somit vier SAM vor dem Firmengebäude.
Es war ein nettes, kleines SAM-Treffen. Wir saßen noch gemütlich zusammen und haben uns über unsere Erfahrungen ausgetauscht. Danach ging es auf die Heimreise in guter Hoffnung den SAM bald wieder zu haben.
Samstag, 10. September 2011
Tip vom Segelflieger
Wie ich ja schon im Beitrag eMobil meets ePlane durchsickern ließ, habe ich engen Kontakt zu Segelfliegern.
Ein Segelflugzeug hat wie unser SAM auch eine Haube aus Acrylglas (Plexiglas). Deshalb fragte ich bei den Jungs nach, wie sie ihre Acrylglas-Hauben pflegen. Als Tip bekam ich das Produkt Plexus genannt, welches ich sofort bestellte.
Die erste Anwendung habe ich gestern durchgeführt. Und ich bin sehr zufrieden. Es ist sparsam im Verbrauch, riecht nach Orange - so ähnlich wie das Transparent-Spray von Kontakt-Chemie, mit dem man früher Platinen belichtet hatte - und hinterläßt keine Rückstände.
Das Plexiglas ist danach so glatt, als hätte man es poliert. Dadurch werden Kratzer verhindert.
Ein Segelflugzeug hat wie unser SAM auch eine Haube aus Acrylglas (Plexiglas). Deshalb fragte ich bei den Jungs nach, wie sie ihre Acrylglas-Hauben pflegen. Als Tip bekam ich das Produkt Plexus genannt, welches ich sofort bestellte.
Die erste Anwendung habe ich gestern durchgeführt. Und ich bin sehr zufrieden. Es ist sparsam im Verbrauch, riecht nach Orange - so ähnlich wie das Transparent-Spray von Kontakt-Chemie, mit dem man früher Platinen belichtet hatte - und hinterläßt keine Rückstände.
Das Plexiglas ist danach so glatt, als hätte man es poliert. Dadurch werden Kratzer verhindert.
Sonntag, 4. September 2011
Der erste Film im Blog
Die Fahrt von Lautlingen nach Meßstetten habe ich im Film festgehalten.
Die Strecke geht stetig Berg auf und hat bis zu 20% Steigung!
Verbrauch auf der kompletten Rundstrecke lag bei 8,51 kWh/100 km.
Die Strecke geht stetig Berg auf und hat bis zu 20% Steigung!
Verbrauch auf der kompletten Rundstrecke lag bei 8,51 kWh/100 km.
Donnerstag, 1. September 2011
Blitzlichtgewitter
Das Leben als Promi ist nicht immer leicht. Kaum geht man vor die Tür lauern auch schon die Paparazzi mit Ihren gezückten Kameras einem auf. An ein Privatleben ist nicht mehr zu denken.
Nun ja, so schlimm ist es mit dem SAM dann doch nicht. Die Nachbarn haben sich auch schon an den Anblick aus dem All gewöhnt.
Beim Fahren muß man aber immer damit rechnen, daß Passanten am Straßenrand das Handy zücken und Fotos machen oder sogar Filme aufnehmen. Es ist mir auch schon öfters passiert, daß auf einer vierspurigen Straße der Beifahrer mit einer Kamera mich oder eher meinen SAM filmte. Erst vor zwei Tagen fuhr mitten in der Stadt ein Fahrzeug auf gleicher Höhe neben mir. Als ich neugierig nach links schaute, hatte die Beifahrerin mich - oder etwa doch meinen SAM - mit der Kamera im Visier. Ein gegenseitiges Lächeln beendete die Aufnahme.
Es ist auch interessant zu sehen, welche Spezies wie reagiert. Kinder sind generell begeistert und interessiert. Erwachsene mit Kindern machen die Kleinen auch auf mich aufmerksam. Frauen - erst recht zu zweit - schauen einem auch aufmerksam mit einem Lächeln hinterher. Einzelne männliche Personen aber auch im Rudel werfen einem eher einen verstörten oder leeren Blick hinterher. Als ob sie in einer Schockstarre verharren.
Nun ja, so schlimm ist es mit dem SAM dann doch nicht. Die Nachbarn haben sich auch schon an den Anblick aus dem All gewöhnt.
Beim Fahren muß man aber immer damit rechnen, daß Passanten am Straßenrand das Handy zücken und Fotos machen oder sogar Filme aufnehmen. Es ist mir auch schon öfters passiert, daß auf einer vierspurigen Straße der Beifahrer mit einer Kamera mich oder eher meinen SAM filmte. Erst vor zwei Tagen fuhr mitten in der Stadt ein Fahrzeug auf gleicher Höhe neben mir. Als ich neugierig nach links schaute, hatte die Beifahrerin mich - oder etwa doch meinen SAM - mit der Kamera im Visier. Ein gegenseitiges Lächeln beendete die Aufnahme.
Es ist auch interessant zu sehen, welche Spezies wie reagiert. Kinder sind generell begeistert und interessiert. Erwachsene mit Kindern machen die Kleinen auch auf mich aufmerksam. Frauen - erst recht zu zweit - schauen einem auch aufmerksam mit einem Lächeln hinterher. Einzelne männliche Personen aber auch im Rudel werfen einem eher einen verstörten oder leeren Blick hinterher. Als ob sie in einer Schockstarre verharren.
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