Gestern konnte ich das Lederlenkrad vom Sattler abholen und heute wurde es wieder eingebaut.
Zum Vergleich hier im Original:
Und so sieht es mit Leder überzogen aus:
Es fühlt sich klasse an. Kein Vergleich zu vorher. Auch der Unterbau aus Moosgummi wirkt sich angenehm aus. Dadurch ist es nicht mehr so dünn.
Info:
Info:
Die Geburt:
www.brandeins.de/archiv/magazin/mach-was-draus/artikel/so-smart.html
Die Macher: www.friends-of-sam.com
Die Produzenten: www.imotive.pl
Der Verkauf: www.gespa-energy.de
Die Diskussion: http://26332.foren.mysnip.de/list.php?15123
Donnerstag, 7. April 2011
Dienstag, 5. April 2011
SAM bei der Schönheits-OP
Als ich meinen SAM bestellt hatte, fragte ich nach einem Lederlenkrad. Leider gab es keine Möglichkeit eines zu bestellen.
Deshalb habe ich einen Sattler in der Gegend gesucht, der mir das SAM Lenkrad mit Leder überzieht. Aus diesem Grund fahre ich seit heute wieder Smart, da das Lenkrad z.Z. beim Sattler ist.
Sobald es fertig ist, werde ich davon berichten...
Deshalb habe ich einen Sattler in der Gegend gesucht, der mir das SAM Lenkrad mit Leder überzieht. Aus diesem Grund fahre ich seit heute wieder Smart, da das Lenkrad z.Z. beim Sattler ist.
Sobald es fertig ist, werde ich davon berichten...
Sonntag, 3. April 2011
Ladeverhalten
Eigentlich muß man beim SAM nichts weiteres tun als den Stecker in eine Steckdose zu stecken. Zunächst zieht die Elektronik ca. 7W bis ein Systemcheck entschieden hat, daß die angebotene Mahlzeit genießbar ist ;-)
Nach ca. 10 Sekunden wird dann die Umwältspumpe von der Akkutemperierung eingeschaltet. Ist der Akku warm genug (laut Datenblatt muß der Akku >= 0°C haben), beginnt der Ladevorgang. Dieser setzt aber gemächlich ein. Von 100 W bis zur max. Ladeleistung von 2000 W vergehen knapp drei Minuten. Die ersten 6 kW werden somit in drei Stunden geladen. Danach sinkt die Ladeleistung kontinuierlich bis auf Null.
Leider nur die Ladeleistung! Die Umwältspumpe läuft weiter. Ebenfalls wird der Akku weiterhin temperiert. So ist nach dem Ladevorgang ein Standby von 50 - 100 W (ständig schwankend) zu messen. Das verschlechtert natürlich den Ladewirkungsgrad je länger man den SAM an der Leine läßt.
Man hat nun zwei Möglichkeiten. Entweder zieht man den Stecker nach spätestens fünf Stunden, oder man beginnt den Ladevorgang erst fünf Stunden vor Fahrantritt. Letzteres hat den Vorteil, daß die Akkus vor Fahrantritt schon temperiert sind.
Es liegt nahe, diesen Vorgang mit einer Zeitschaltuhr zu automatisieren. Doch erste Versuche scheiterten an der Tatsache, daß handelsübliche Zeitschaltuhren nur einpolig abschalten. Auch wenn nur der Nullleiter mit dem SAM verbunden wird, hört man ein zyklisches Klacken. Als ob er die Verbindung erkannt hat und versucht den Ladevorgang zu starten.
Nach ein paar Versuchen gibt er auf. Wenn dann die Zeitschaltuhr einschaltet, gibt es keinen neuen Interrupt. Er ist wohl noch in der alten ISR gefangen :-). Deshalb beginnt der Ladevorgang nicht!
Abhilfe schafft eine Zeitschaltuhr mit zweipoliger Abschaltung. Doch diese gibt es nicht an jeder Ecke. Auch das Elektrofachgeschäft hatte nichts anzubieten. Somit mußte der Blaue Claus herhalten. Dort findet man zwei Modelle die SAM-Kompatibel sind.
Nach ca. 10 Sekunden wird dann die Umwältspumpe von der Akkutemperierung eingeschaltet. Ist der Akku warm genug (laut Datenblatt muß der Akku >= 0°C haben), beginnt der Ladevorgang. Dieser setzt aber gemächlich ein. Von 100 W bis zur max. Ladeleistung von 2000 W vergehen knapp drei Minuten. Die ersten 6 kW werden somit in drei Stunden geladen. Danach sinkt die Ladeleistung kontinuierlich bis auf Null.
Leider nur die Ladeleistung! Die Umwältspumpe läuft weiter. Ebenfalls wird der Akku weiterhin temperiert. So ist nach dem Ladevorgang ein Standby von 50 - 100 W (ständig schwankend) zu messen. Das verschlechtert natürlich den Ladewirkungsgrad je länger man den SAM an der Leine läßt.
Man hat nun zwei Möglichkeiten. Entweder zieht man den Stecker nach spätestens fünf Stunden, oder man beginnt den Ladevorgang erst fünf Stunden vor Fahrantritt. Letzteres hat den Vorteil, daß die Akkus vor Fahrantritt schon temperiert sind.
Es liegt nahe, diesen Vorgang mit einer Zeitschaltuhr zu automatisieren. Doch erste Versuche scheiterten an der Tatsache, daß handelsübliche Zeitschaltuhren nur einpolig abschalten. Auch wenn nur der Nullleiter mit dem SAM verbunden wird, hört man ein zyklisches Klacken. Als ob er die Verbindung erkannt hat und versucht den Ladevorgang zu starten.
Nach ein paar Versuchen gibt er auf. Wenn dann die Zeitschaltuhr einschaltet, gibt es keinen neuen Interrupt. Er ist wohl noch in der alten ISR gefangen :-). Deshalb beginnt der Ladevorgang nicht!
Abhilfe schafft eine Zeitschaltuhr mit zweipoliger Abschaltung. Doch diese gibt es nicht an jeder Ecke. Auch das Elektrofachgeschäft hatte nichts anzubieten. Somit mußte der Blaue Claus herhalten. Dort findet man zwei Modelle die SAM-Kompatibel sind.
Informationen zu den Akkus
Informationen zu den verbauten Akkus und dem BMS findet man auf der Schweizer SAM Seite.
Der Hersteller wird an dieser Stelle nicht genannt. Es gibt aber nicht so viele Hersteller die Lithium Polymer Akkus herstellen. Auf einer polnischen Seite habe ich auch gelesen, daß es sich um Kokam Akkus handelt.
Kokam hat auch einen Akku im Programm (PDF), der exakt auf die Angaben auf der SAM Seite paßt.
Erfreulich in diesem Zusammenhang ist die Angabe von 1400 Vollzyklen. In einem älteren Datenblatt von 2007 lag der Wert noch bei 1200 Vollzyklen, so wie es auch auf der SAM Seite steht. Das läßt hoffen, daß sich die Zuverlässigkeit dieses Akkus in der Praxis bestätigt hat.
Der Hersteller wird an dieser Stelle nicht genannt. Es gibt aber nicht so viele Hersteller die Lithium Polymer Akkus herstellen. Auf einer polnischen Seite habe ich auch gelesen, daß es sich um Kokam Akkus handelt.
Kokam hat auch einen Akku im Programm (PDF), der exakt auf die Angaben auf der SAM Seite paßt.
Erfreulich in diesem Zusammenhang ist die Angabe von 1400 Vollzyklen. In einem älteren Datenblatt von 2007 lag der Wert noch bei 1200 Vollzyklen, so wie es auch auf der SAM Seite steht. Das läßt hoffen, daß sich die Zuverlässigkeit dieses Akkus in der Praxis bestätigt hat.
Höchstgeschwindigkeit
Angegeben ist der SAM mit 90 km/h Höchstgeschwindigkeit. Laut Tacho fährt er ca. 94 km/h. Ab dann wird abgeregelt indem der Fahrstrom reduziert wird.
Der Motor ist mit einer maximalen Drehzahl von 6000 U/min angegeben. Bei einer Übersetzung von 1:7,362 kommt man bei dieser Drehzahl ziemlich genau auf 90 km/h.
Die Übersetzung läuft zweistufig ab. Zunächst geht ein schmalerer Zahnriemen vom Motor auf eine Zwischenwelle von dieser läuft der breite Riemen zur Radachse.
Erstaunlich dabei ist, daß auch die max. Geschwindigkeit gehalten wird wenn es den Berg hoch geht.
Der Motor ist mit einer maximalen Drehzahl von 6000 U/min angegeben. Bei einer Übersetzung von 1:7,362 kommt man bei dieser Drehzahl ziemlich genau auf 90 km/h.
Die Übersetzung läuft zweistufig ab. Zunächst geht ein schmalerer Zahnriemen vom Motor auf eine Zwischenwelle von dieser läuft der breite Riemen zur Radachse.
Erstaunlich dabei ist, daß auch die max. Geschwindigkeit gehalten wird wenn es den Berg hoch geht.
Tankuhr
Bevor ich den SAM gekauft hatte, war für mich der größte Nachteil, die fehlende Information über den Akku. Obwohl vom BMS alles mögliche überwacht und geloggt wird, bleibt diese Information dem Anwender verborgen. Gerade ein Bordcomputer, der einem den momentanen und durchschnittlichen Verbrauch, sowie die Restreichweite anzeigt, wäre doch bei einem Elektrofahrzeug wünschenswert.
Doch das alles hat der SAM nicht. Er hat aber eine sehr genaue und zuverlässige Ladezustandsanzeige.
Die Skala ist in fünf gleiche Segmente unterteilt. Das erste Segment ist die Reserve. Deshalb steht nach dem ersten Segment die Null. Die restlichen sind 1/4, 1/2, 3/4 und voll. Deshalb ist halb voll auf der Anzeige in Wirklichkeit 3/5 voll.
Somit läßt sich die Reichweite auch zuverlässig bestimmen, auch wenn man den Akku nicht leer fährt. Für jedes Segment gilt bei meinem Fahrprofil ca. 15 km Reichweite. Was bei fünf Segmenten ca. 75 km bedeutet.
Doch das alles hat der SAM nicht. Er hat aber eine sehr genaue und zuverlässige Ladezustandsanzeige.
Die Skala ist in fünf gleiche Segmente unterteilt. Das erste Segment ist die Reserve. Deshalb steht nach dem ersten Segment die Null. Die restlichen sind 1/4, 1/2, 3/4 und voll. Deshalb ist halb voll auf der Anzeige in Wirklichkeit 3/5 voll.
Somit läßt sich die Reichweite auch zuverlässig bestimmen, auch wenn man den Akku nicht leer fährt. Für jedes Segment gilt bei meinem Fahrprofil ca. 15 km Reichweite. Was bei fünf Segmenten ca. 75 km bedeutet.
Reichweite
Wie weit kommt man in der Praxis mit dem SAM? Diese Frage ist wohl für die meisten Interessenten am wichtigsten. Angegeben wird sie mit 80-90 km. Für meinen Fall kann ich sagen sind es 70-80 km. Das finde ich OK, da bei meiner täglichen Fahrt zur Arbeit ein überwiegender Anteil an Höchstgeschwindigkeit vorhanden ist.
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